So., 26.06.2016 , 10:10 Uhr

Unwetterbilanz

Unwetter hält die Einsatzkräfte in der Oberpfalz in Atem

Schwere Gewitter mit Starkregen zogen am Samstagabend von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr durch die Oberpfalz. Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums zählte hierbei 25 Einsätze. Ein Großteil betraf entwurzelte Bäume und umgeworfene Bauzäune, besonders in den Landkreisen Neumarkt, Schwandorf und Cham. In Neukirchen b. Heiligen Blut war eine Straße überschwemmt. Hier drang Wasser in mehrere Keller ein. Auch die PI Nittendorf blieb nicht verschont. Vermutlich aufgrund eines Blitzeinschlages in der Nähe fiel die Telefonanlage der Dienststelle für zehn Minuten aus. Die Erreichbarkeit des Notrufes 110 war natürlich durchgängig gewährleistet. Nach 21:30 Uhr hatte sich die Einsatzlage bezüglich des Unwetters merklich beruhigt.

 

Schwere Gewitter sorgen auch in Niederbayern für Chaos

Am Samstagabend zog eine Unwetterfront mit schweren Gewittern, Starkregen und Sturmböen flächendeckend über Niederbayern hinweg. Im Vorfeld wurden vom Deutschen Wetterdienst entsprechende Unwetterwarnungen gesteuert. Das Unwetter breitete sich von Westen her (Bereich Landshut/ Vilsbiburg) und über das gesamte Rottal aus und zog durch den Raum Straubing/ Deggendorf bis in weite Teile des Bayer. Waldes weiter. In der Zeit zwischen 18:30 und 22:30 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern in Straubing 420 Notrufe ein und es mussten insgesamt 406 Einsätze bewältigt werden. Neben 270 Einsätzen unter dem Schlagwort „Unwetter“ ereigneten sich 25 Verkehrsunfälle. Bei vier Unfällen wurden vier Personen leicht verletzt. Ein wesentlicher Teil der Mitteilungen bezog sich auf umgestürzte Bäume und schwere Äste, die auf Straßen fielen und diese zum Teil blockierten. Weitere Verkehrsgefahren ergaben sich durch umgefallene Baugerüste, Baustellenabsicherungen, Verkehrszeichen und sonstige Beschilderungen. Zahlreiche Fahrbahnen mussten vorübergehend wegen Überflutungen und Erdrutschen gesperrt werden. Durch die Wassermassen liefen in kurzer Zeit viele Keller in Privathäusern voll. Durch die heftigen Winde und starken Regenfälle lösten auch etliche Alarmanlagen, in erster Linie an Firmengebäuden, aus. Durchgeführte Überprüfungen ergaben, dass es sich ausnahmslos um Fehlalarme handelte.

 

Ausgewählte Einzelereignisse (ohne Anspruch auf Vollzähligkeit):

 

PM/JK

 

 

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 01.11.2025 Halloween in Ostbayern: Polizei zieht Bilanz Die Halloween-Nacht in Ostbayern verlief aus Sicht der Polizei in Niederbayern und der Oberpfalz insgesamt ruhig. Zwar gab es Ruhestörungen, kleinere Schlägereien und Sachbeschädigungen, doch größere Einsätze blieben aus. 25.03.2026 IKEA ruft Kerzen wegen Brandgefahr zurück Der Möbelhändler IKEA ruft die SMÖJTRÄD Lüsterkerzen, duftneutral, 25 Zentimeter, zurück. 18.03.2026 Weniger Verletzte und Tote bei Verkehrsunfällen in Bayern im Januar 2026 Nach vorläufigen Angaben der Polizei wurden im Januar 31.072 Unfälle registriert. Das sind 6,8 Prozent mehr als im Januar 2025. Gleichzeitig sank jedoch die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, deutlich.Weniger Unfälle mit Personenschaden In 2.514 Fällen kamen Personen zu Schaden. Das entspricht einem Rückgang um 12,4 Prozent im Vergleich zum