Di., 09.03.2021 , 12:38 Uhr

Nittenau: Keulung von 50.000 Tieren beendet - keine weiteren Vogelgrippe-Fälle im Umkreis

Wegen einem Vogelgrippe-Ausbruch in einem Geflügelbetrieb bei Nittenau mussten 50.000 Tiere getötet werden. Die sogenannte Keulung ist jetzt abgeschlossen. Zum Schutz vor dem Virus muss Geflügel im Umkreis des Betriebs im Stall bleiben. Weitere Vogelgrippe-Fälle gibt es aktuell nicht. 

Die Keulung von über 50.000 Tieren in Nittenau wurde am Montag abgeschlossen. Vier Tage hat es gedauert, bis alle Tiere getötet wurden. Die Kadaver werden in eine Tierkörperbeseitigungsanlage gebracht.

Der Betrieb muss jetzt gereinigt und desinfiziert werden.

Aktuell gibt es einen Sperrbezirk von 3 Kilometern um den Geflügelbetrieb. In Nachbarbetrieben wurden Proben genommen, die Ergebnisse sind alle negativ. Es gibt keine weiteren Vogelgrippe-Fälle.

Wie das Virus in den Betrieb kam, ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Infektionsursache laufen noch.

Am vergangenen Donnerstag war die Vogelgrippe in dem Geflügelbetrieb ausgebrochen.

 

Unsere Berichte zum Fall

Geflügelpest in Nittenau: Wie reagieren umliegende Landkreise darauf?
Es war ein Schock für einen Geflügelbetrieb in Stadl bei Nittenau im Landkreis Schwandorf. Dort gibt es seit Mittwoch nämlich einen bestätigten Vogelgrippe-Fall. Jetzt muss der komplette Geflügel-Bestand getötet werden. Wir waren heute nochmal vor Ort und zeigen Ihnen auch, wie umliegende Landkreise darauf reagieren.
Nittenau: Vogelgrippe nachgewiesen - 50.000 Tiere werden gekeult
In einem Betrieb in Nittenau wurde am Mittwoch ein Fall der Vogelgrippe bestätigt. 50.000 Tiere müssen jetzt getötet werden.

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Leichtes Erdbeben erschüttert tschechisches Grenzgebiet Im westlichen Grenzgebiet Tschechiens zu Bayern hat es ein leichtes Erdbeben gegeben. Nach den Erdbebendaten des Geophysikalischen Instituts der tschechischen Akademie der Wissenschaften lag die Stärke bei rund 3,5. Der Erdbebenherd befand sich demnach nördlich von Bela nad Radbuzou in einer Tiefe von rund neun Kilometern. Zu der Erschütterung kam es kurz nach halb eins 23.10.2026 Regenstauf: Vom regionalen Unternehmen an die Börse – Innok Robotics will international wachsen Das Roboter-Unternehmen Innok Robotics aus Regenstauf im Landkreis Regensburg steht vor einem wichtigen Schritt: Die Firma soll künftig unter dem Namen Innok Robotics Group AG an der Börse vertreten sein. Die Aktionäre der bereits börsennotierten Yggdrasil SPAC 1 AG haben am 21. Oktober 2026 den notwendigen Beschlüssen zugestimmt. Das Unternehmen will dadurch zusätzliches Kapital für 23.10.2026 Heute Abend im Programm 23.10.2026 Steuerschätzung: Der Bund kann sich freuen, der Freistaat nicht Bayern kann sich nach der neuesten Steuerschätzung anders als der Bund bis 2027 nicht auf steigende Steuereinnahmen freuen. Finanzminister Albert Füracker (CSU) sagte der Deutschen Presse-Agentur in München, für 2026 müsse Bayern mit einem leichten Minus von 0,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Haushalt 2026 rechnen.   Leichtes Minus für 2026 und 2027 Für 2027