Mo., 13.05.2019 , 16:53 Uhr

Nach Tumult in Asyleinrichtung: Polizei ermittelt

Das Polizeipräsidium Oberpfalz teilt mit, dass die 31-jährige Frau aus der Regensburger Asyleinrichtung wohl durch eine natürliche Ursache gestorben ist. Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung oder Gewalt hätten sich bei einer rechtsmedizinischen Untersuchung nicht ergeben.

Jetzt muss die Polizei noch Videos und Fotos vom Einsatz am Samstag auswerten. Denn einige Asylbewerber hatten die Beamten vor dem Ankerzentrum beschimpft und mit Steinen und Glasflaschen beworfen. Sie müssen mit Konsequenzen rechnen. Die Bewohner hatten so emotional reagiert, weil sie nicht zur toten Frau durften. Erst als die Asylbewerber den Sarg mit der Verstorbenen nach draußen tragen durften, hatte sich die Situation beruhigt.

Die Mitteilung der Polizei

Wie bereits berichtet, kam es am Vormittag des Samstag, 11.05.2019, in einer Regensburger Asyleinrichtung zu  einem Todesfall einer jungen Frau, der von hohen Emotionen von Teilen der Unterkunftsbewohner begleitet war.

Die verstorbene 31-Jährige aus Nigeria ist heute einer rechtsmedizinischen Untersuchung zugeführt worden. Nach der vorläufigen rechtsmedizinischen Begutachtung ist ein innerkörperlicher Vorgang für das Ableben der Frau verantwortlich. Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung bzw. Gewaltanwendung haben sich hingegen nicht ergeben. Somit ist eine natürliche Todesursache anzunehmen.

Die Ermittlungen hinsichtlich der Aggressoren, die im Zusammenhang mit dem Tod der Frau in der Asyleinrichtung vor Ort befindliche Polizeibeamte bedrängt, bedroht und angegriffen haben, dauern an.

Polizeimeldung/MF

 

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