Fr., 26.03.2021 , 15:31 Uhr

Jugend forscht: Regensburger Schüler gewinnt beim Landeswettbewerb

Der Regensburger Schüler Tames Nemes, der bei den Regensburger Domspatzen zur Schule geht, hat mit seinem Projekt GUIDE-Walk 2.0 – Autonomes Blindenführersystem mit KI beim Landeswettbewerb von Jugend forscht gewonnen. Das Projekt aus Regensburg ist eines von zwei Landessiegern in der Kategorie Technik.

Schon im Vorfeld des Landeswettbewerbs gab es einen großen Erfolg für die Regensburger Domspatzen:

Hier finden Sie die Pressemitteilung der Domspatzen Regensburg zu den neun beim Regionalwettbewerb ausgezeichneten Projekten. Auch das Projekt GUIDE-Walk 2.0 ist im Februar ausgezeichnet worden.

 

Die Mitteilung aus dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die bayerischen Siegerinnen und Sieger des 56. Schülerwettbewerbs ‚Jugend forscht‘ stehen fest. Der heutige Festakt bildet den Abschluss des dreitägigen Landeswettbewerbs, bei dem die Regionalsieger ihre Beiträge der Landesjury präsentiert haben. Staatssekretärin Anna Stolz fand bei der Siegerehrung lobende Worte: „Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner! Die herausragenden Beiträge zeigen: Naturwissenschaften faszinieren unsere jungen Menschen. Ich bin sehr beeindruckt, wie kreativ und innovativ die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Ideen umgesetzt haben.“ Anna Stolz lobte zudem die naturwissenschaftliche Expertise und das breite Fachwissen der Schülerinnen und Schüler: „Interessen und Begabungen im Bereich von Naturwissenschaften und Technik zu fördern ist eine zentrale Aufgabe der Schulen. ,Jugend forscht‘ leistet hier einen wertvollen Beitrag. Beim Wettbewerb setzen sich die Schüler nicht nur intensiv mit Themen aus Natur, Technik und Gesellschaft auseinander, sie erwerben dabei auch wertvolle Kompetenzen, die im späteren Berufsleben von großer Bedeutung sind: Kreativität, Leistungsbereitschaft und Kommunikationsvermögen.“

Lehrkräfte leisten wertvolle MINT-Förderung

Anna Stolz dankte auch den anwesenden Lehrkräften: „Den naturwissenschaftlichen Nachwuchs zu fordern und zu fördern ist eine Zukunftsinvestition. Für die Lösung der großen Zukunftsfragen brauchen wir originelle Ideen und kreative Köpfe. Deshalb kommt der MINT-Förderung eine große Bedeutung zu. Mein Dank gilt insbesondere den Lehrkräften, die ihre Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Wettbewerb motiviert und bei kniffeligen Fragestellungen unterstützt haben.“

Forschergeist und Innovationskraft an bayerischen Schulen

Der diesjährige Wettbewerb für die Altersstufe 15 bis 21 Jahre stand unter dem Motto „Lass Zukunft da.“ Hierzu konnten Wettbewerbsbeiträge in Einzelarbeit oder Gruppenarbeit (max. drei Mitglieder) in einem der sieben Fachgebiete „Arbeitswelt“, „Biologie“, „Chemie“, „Geo- und Raumwissenschaften“, „Mathematik/ Informatik“ und „Physik“ und „Technik“ eingereicht werden. Die ausgezeichneten Landessieger können sich über Geld- und Sachpreise freuen. Die Preise sollen die herausragende Förderung von naturwissenschaftlichem Denken und Forschergeist an bayerischen Schulen würdigen. Das bayerische Kultusministerium will Schülerinnen und Schüler verstärkt zum Forschen motivieren und stellt für die Wettbewerbsrunden in Bayern sowohl personelle als auch finanzielle Ressourcen zur Verfügung.

Die diesjährigen Landessieger werden ihre Projekte vom 26. bis 30. Mai 2021 beim ebenfalls als Online-Veranstaltung stattfindenden Bundeswettbewerb (Pateninstitution: experimente gGmbH in Heilbronn) präsentieren. Dort werden 10 Bundessieger gekürt und zahlreiche Sonderpreise vergeben.

Insgesamt wurden für das Schuljahr 2020/2021 in beiden Alterskategorien des Wettbewerbs („Schüler experimentieren“ für Teilnehmer bis 14 Jahren und „Jugend forscht“ für Teilnehmer von 15 bis 21 Jahren) 859 Einzel- oder Gruppenprojekte angemeldet.

Externe Partner als Unterstützer von Jugend forscht

Die Regionalwettbewerbe wie auch der Landeswettbewerb werden von namhaften bayerischen Unternehmen unterstützt und durchgeführt. In diesem Jahr richtet die DRÄXLMAIER Group den Landeswettbewerb als Patenunternehmen aus.

Roland Polte, CHRO der DRÄXLMAIER Group und Patenbeauftragter von Jugend forscht Bayern: „Gerade als zukunftsorientiertes und in Niederbayern verwurzeltes Familienunternehmen ist uns die Förderung des Nachwuchses besonders wichtig. Es freut mich daher sehr, dass es uns mit einem umfassenden Digitalkonzept gelungen ist, Jugend forscht Bayern zu realisieren und den Jungforschern damit eine Plattform zu geben, ihre fantastischen Projekte zu präsentieren.“ Für Roland Polte fördere Jugend forscht in herausragender Weise die MINT-Begeisterung junger Menschen: „Wir freuen uns, wenn Teilnehmer durch Jugend forscht dazu motiviert werden, sich auch in den MINT-Fächern stärker zu engagieren.“

 

Die Landessieger „Jugend forscht 2021“:

 

Arbeitswelt (zwei Landessieger):

Projekt: Heustock und Heuballentemperaturüberwachung

Schüler, Schule: Samuel Fäßler, Cedric Steiert; Gymnasium Lindenberg

 

Projekt: Magnetschraubstock

Schüler, Schule: Samuel Nachtmann, Joshua Zilliox, Nelson Machado Teixeira; MAN Ausbildungszentrum Augsburg

Biologie:

Projekt: Genetische Invalidation des SARS-CoV2-Rezeptors ACE2 mit Hilfe von CRISPR/ Cas9

Schüler, Schule: Julia Geuther; Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting

 

Chemie:

Projekt: Neue Materialien für die Arbeitswelt durch Zugabe von Nanopartikeln zu Kunstharzen

Schüler, Schule: Lukas Dellermann; Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt

 

Geo- und Raumwissenschaften:

Projekt: Mikroplastik in Alpenseen – Detektion mittels Nilrot-Färbung

Schule, Schule: Lisa Schreyer; Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land

 

Mathematik/Informatik:

Projekt: Echtzeit-Raytracing auf Adaptively-Sampled Distance Fields

Schüler; Jonathan Hähne; Privat/zu Hause

 

Physik (zwei Landessieger):

Projekt: Ermittlung des Normalized Difference Vegetation Index mit einer modifizierten RGB-Kamera

Schüler, Schule: Britt Besch; Gymnasium Olching

Projekt: Ultraschnelle Emissionsprozesse in Graphen

Schüler, Schule: Tamara Prübster; Gymnasium Hilpoltstein

 

Technik (zwei Landessieger):

Projekt: EasyVision

Schüler, Schule: Tobias Wanierke, Josias Neumüller; Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach

Projekt: GUIDE-Walk 2.0 – Autonomes Blindenführersystem mit KI

Schüler, Schule: Tamas Nemes; Gymnasium der Regensburger Domspatzen Regensburg

 

Sonderpreis des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus für das beste interdisziplinäre Projekt:

Projekt: Analyse eines Lebenserhaltungssystems für eine Mondbasis am lunaren Südpol

Schüler, Schule: Lena Kahle; Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting

Pressemitteilung / MF

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