Mi., 03.09.2014 , 13:44 Uhr

Artgerecht ist nur die Freiheit: Verena Stangl lässt sich für sexy PETA-Motiv in Ketten legen

Schwere Ketten auf zarter Haut: Verena Stangl wurde 2014 zum Playboy-Playmate des Jahres gekürt. Nun setzt sich die 24-jährige Schönheit im neuen Motiv der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. für die Wildtiere in Zirkus-Gefangenschaft ein. Dafür hat sich die Tierfreundin beim Fotoshooting völlig hüllenlos in massive Ketten legen lassen. Die Botschaft der Regensburgerin ist eindeutig: Tiere wie Elefanten, Tiger oder Bären gehören in die Freiheit, nicht in den Zirkus. Gemeinsam mit PETA appelliert Verena Stangl nun an die Bundesregierung, endlich ein Verbot von Wildtieren im Zirkus umzusetzen. Gleichzeitig bittet sie die Öffentlichkeit, Zirkusse mit Wildtieren zu meiden und sich für Wildtiere in Gefangenschaft stark zu machen. Im Making-of-Video zum PETA-Shooting erklärt Verena Stangl ihre Gründe.

„Es verstößt ganz klar gegen die Würde der Tiere, wenn sie in kleine Käfige gepfercht, hin und her geschubst werden und umherreisen müssen“, so Verena Stangl über ihr Engagement für die Tiere. „Mir war nicht bewusst, dass bei der Dressur noch immer Elefantenhaken oder Peitschen eingesetzt werden, um die Tiere zu Kunststücken zu zwingen. Diese Torturen müssen ein Ende haben.“

Das Playmate ist „absolut fasziniert von Tieren“ und beobachtet sie gerne – zum Beispiel in Dokumentarfilmen. „Denn dabei erfährt der Zuschauer viel mehr über das natürliche Verhalten von Großkatzen, Elefanten oder Giraffen, als wenn er ein verhaltensgestörtes, eingepferchtes Tier im Zirkus erlebt, das Kunststücke vormacht, die wir Menschen ihm aufgedrängt haben.“ Stangls Statement ist klar: „Wildtiere haben im Zirkus absolut nichts verloren.“

Vor einem Jahr rief PETA die Kampagne Tyke2014 ins Leben, die sich zum Ziel gesetzt hatte, mindestens eine halbe Million Unterschriften für ein Wildtierverbot in deutschen Zirkussen zu sammeln. Die Erwartungen wurden weit übertroffen. Im Anschluss an eine Aktion vor dem Brandenburger Tor überreichte PETA dem zuständigen Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft am 20. August 2014 rund 620.000 Unterschriften.

Neben PETA spricht sich mittlerweile auch die Bundestierärztekammer für ein Wildtierverbot im reisenden Zirkus aus, ebenso wie die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland. Einer aktuellen repräsentativen FORSA-Umfrage vom Mai 2014 zufolge vertreten 82 % der Deutschen die Auffassung, dass Wildtiere im Zirkus nicht artgerecht gehalten werden können. 2010 befanden zwei Drittel der Befragten einer GfK-Umfrage, dass Wildtiere im Zirkus nicht mehr zeitgemäß sind. 2003 und nochmals Ende November 2011 hat der Bundesrat in zwei Entschließungsanträgen ein grundsätzliches Verbot von Wildtieren im Zirkus gefordert. Die Bundesregierung hat die Entschließungen bis heute nicht umgesetzt – im Gegensatz zu 17 anderen europäischen Ländern wie beispielsweise Belgien, Österreich und Griechenland, die bereits sämtliche oder bestimmte Tierarten im Zirkus verboten haben.

pm

PETA playmate regensburg verena stangl Wildtiere zirkus

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Komödie mit Slapstick-Feuerwerk im Antoniushaus Das Theater im Theater begleitet eine Amateurtheatergruppe bei der wunderbar schräg verpatzen Premiere des englischen Kriminalstücks „Mord auf Schloss Haversham“ – und mitten hinein ins Chaos. In diesem vor britischem Humor strotzenden Slapstick-Feuerwerk sind Requisiten nie da, wo sie sein sollen, lassen sich Türen nicht öffnen und sind Texthänger, falsche Auftritte und verpasste Abtritte vorprogrammiert. 23.10.2026 Linus Brandl per Förderlizenz zu den Eisbären Regensburg Der 21-jährige Center steht bei den Straubing Tigers in der PENNY DEL unter Vertrag und bringt auch Erfahrung aus der DEL2 mit. Für den EV Landshut absolvierte Brandl in den vergangenen Spielzeiten insgesamt 78 Hauptrundenpartien in Deutschlands zweithöchster Spielklasse. Auch international sammelte der Rechtsschütze bereits Erfahrung im Trikot der deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften. In der laufenden Saison 23.10.2026 Landkreis Regensburg: Schülerzahlen an weiterführenden Schulen steigen weiter Zum Stichtag 1. Oktober 2026 wurden an den drei Realschulen und den beiden Gymnasien insgesamt 4.847 Schülerinnen und Schüler gezählt. Das sind 156 mehr als im Schuljahr 2025/26, ein Anstieg um 3,3 Prozent. Gegenüber 2024/25 ist die Gesamtzahl um 369 Schülerinnen und Schüler beziehungsweise 8,2 Prozent gestiegen. Der Zuwachs zeigt sich an jeder der fünf 23.10.2026 Regenstauf: Vom regionalen Unternehmen an die Börse – Innok Robotics will international wachsen Das Roboter-Unternehmen Innok Robotics aus Regenstauf im Landkreis Regensburg steht vor einem wichtigen Schritt: Die Firma soll künftig unter dem Namen Innok Robotics Group AG an der Börse vertreten sein. Die Aktionäre der bereits börsennotierten Yggdrasil SPAC 1 AG haben am 21. Oktober 2026 den notwendigen Beschlüssen zugestimmt. Das Unternehmen will dadurch zusätzliches Kapital für