A3 bei Kirchroth: LKW-Fahrer übersieht Stauende

Am 27.03.2018 um 17.15 Uhr ereignete sich auf der BAB A3, kurz nach der Anschlußstelle Kirchroth in Fahrtrichtung Regensburg, ein Auffahrunfall am Stauende. Auf Grund eines schweren Lkw-Unfalles im Bereich der Verkehrspolizei-Inspektion Regensburg staute sich der Verkehr bis zur Anschlußstelle Kirchroth in den Dienstbereich der Autobahnpolizei Kirchroth zurück.
Trotz polizeilicher Absicherung des Stauendes übersah ein 27 Jahre alter rumänischer Lkw-Fahrer mit seinem Kleinlaster das Stauende und fuhr fast ungebremst mit seiner rechten Fahrzeugfront auf das linke Fahrzeugheck eines 52 Jahre alten türkischen Brummifahrers auf. Der türkische Sattelzug stand zum Unfallzeitpunkt bereits. Der Klein-Lkw konnte erst 100m nach der Anstoßstelle zum Stehen gebracht werden. Beide Lkw-Fahrer wurden zum Glück nicht verletzt, der türkische Sattelzug konnte nach der Unfallaufnahme seine Fahrt fortsetzen. Der Lkw des Unfallverursachers musste abgeschleppt und seine Ladung umgeladen werden.
Durch den Anprall wurden über eine Länge von 100m Trümmer- und Ladungsteile auf der Fahrbahn verteilt. Für die Reinigung der Fahrbahn und die Absicherungsmaßnahmen waren die Freiwillig Feuerwehr Kirchroth sowie die Autobahnmeisterei vor Ort.
Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 15000,–Euro.

Nachmittag: Weiterer Unfall auf A3

Am früheren Nachmittag hatte sich bei Rosenhof bereits ein Unfall auf der A3 ereignet. Wir haben auch über die Gafferproblematik berichtet:
PM/MF