Wörth an der Donau: LKW Unfall im Rückstau

Am Montag, 10.09.2018, 23:10 Uhr, ereignete sich ein weiterer schwerer Lkw – Unfall auf  der BAB A3 in Fahrtrichtung Nürnberg. Ein 36-jähriger bosnisch-herzegowinischer Sattelzugfahrer befuhr die Autobahn A3 auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Nürnberg und circa einen Kilometer nach der Autobahnanschlussstelle Wörth  a.d. Donau / Wiesent fuhr er mit seinem Sattelzug aus Unachtsamkeit auf einen 7,5t – Lkw am Stauende auf.

Der Klein-Lkw wurde dadurch auf einen weiteren davorstehenden Sattelzug und dieser wiederum auf einen am Seitenstreifen stehenden Sattelzug geschoben. Der 53-jährige türkische Klein-Lkw-Fahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwerst verletzt. Die Feuerwehren aus Wörth a.d.Donau, Wiesent und Neutraubling waren mit ihren Führungskräften am Unfallort zur Bergung des Schwerverletzten eingesetzt. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft wurde verständigt und ordnete die Hinzuziehung eines Gutachters, die Sicherstellung aller Fahrzeuge und eine Blutentnahme beim Unfallverursacher an.  Die Autobahn war bis 08:00 Uhr total gesperrt und der Verkehr musste an der AS Wörth-Wiesent wieder ausgeleitet werden. Spezialfirmen brauchten bis in die Morgenstunden um die deformierten Fahrzeuge zu bergen. Der entstandene Sachschaden liegt bei circa 67.000€. Bemerkenswert ist das trotz polizeilicher Stauabsicherung zur Unfallzeit der Unfallverursacher nach Passieren auch der vorhandenen Warntafel und des Polizeifahrzeuges auffuhr. Der dadurch entstandene Stau reichte teilweise bis zur Anschlussstelle Kirchroth zurück. Auf den Umfahrungsstraßen der B8 in Richtung Rosenhof und der Staatsstraße 2125 von Wiesent in Richtung Donaustauf staute sich der Verkehr auch erheblich.

PM/MF