Wörth a. d. Donau: Polizei muss LKW aus Wohngebiet bergen

Das Navigationsgerät war wohl Schuld an der misslichen Lage des LKW-Fahrers. Das Ziel war eine Tankstelle, stattdessen hat das Navi den Fahrer samt Sattelgespann in eine Wohnsiedlung gelotst. Dort verkeilte sich das Fahrzeug in einer scharfen Rechtskurve, die herbeigerufenen Polizisten mussten das Sattelgespann bergen. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer stark alkoholisiert war. 

Am Samstag, 06.03.2021, gegen 19:30 Uhr, fuhr ein aus Osteuropa stammender Fahrzeugführer mit seinem Sattelgespann in den Wörther Ortskern. Laut dem Navigationsgerät wäre das vermeintliche Ziel des Fahrers die Avia Tankstelle in Wörth gewesen. Wohl dem Navigationsgerät geschuldet, wurde der Fahrer jedoch in eine Wohnsiedlung geleitet und verkeilte sich dabei in einer scharfen Rechtskurve mit seinem Sattelgespann. Auch mehrmaliges Vor-und Rückwärtsfahren brachte den Fahrzeugführer nicht aus seiner misslichen Lage. Die herbeigerufene Streifenbesatzung der PI Wörth a. d. Donau konnte zudem feststellen, dass der Lkw-Lenker stark alkoholisiert war. Dieser wurde in das Krankenhaus nach Wörth zur Blutentnahme gebracht. Der Fahrer selbst blieb bei dem Vorfall unverletzt. Das Sattelgespann konnte nach aufwendiger Bergungsarbeit wieder befreit werden. Es entstand Unfallschaden in Höhe von 12.500,00 Euro.

MeS/ PI Wörth an der Donau