© Lukas Sendtner

Wetter: Hunderte Glätte-Unfälle auf Bayerns Straßen

Schnee und Glätte haben in der Nacht zum Montag in Bayern Hunderte Unfälle verursacht. Wie die Polizei mitteilte, gab es allein in Ober- und Mittelfranken insgesamt mehr als 400 Unfälle. In der Oberpfalz gab es einige Unfälle, jedoch trugen die Beteiligten jeweils keine schweren beziehungsweise lebensgefährlichen Verletzungen davon. Im Landkreis Kulmbach und In Nürnberg kamen zwei junge Fahrzeuginsassen kamen bei Zusammenstößen bereits am Sonntag ums Leben.

Auf einer Bundesstraße im Landkreis Kulmbach starb eine 18-Jährige nach der Kollision ihres Autos mit einem Wagen auf der Gegenfahrbahn, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Grund des Zusammenstoßes am späten Sonntagnachmittag war wohl Glätte. In Nürnberg starb ein 23-jähriger Beifahrer beim Zusammenstoß zweier Autos auf schneebedeckter Straße.

 

Der Bericht der Oberpfälzer Polizei:

Am Sonntagnachmittag setzte von Westen kommend Schneefall ein und ab 15:30 Uhr kam es in der Oberpfalz zu Verkehrsbehinderungen und ersten Verkehrsunfällen. Dabei wurden zwei Personen verletzt, davon kam eine Person mit Knochenbrüchen ins Krankenhaus.

Ab 22 Uhr reduzierten sich die Meldungen über Verkehrsbehinderungen wieder.

Eine erste Bilanz ergab folgende Landkreis-Bilanz

  • Amberg-Sulzbach                                  14 Verkehrsunfälle
  • Cham                                                       ein Verkehrsunfall
  • Neumarkt                                                 elf Verkehrsunfälle
  • Regensburg                                            neun Verkehrsunfälle
  • Schwandorf                                            elf Verkehrsunfälle
  • Tirschenreuth                                         zwei Verkehrsunfälle

In allen genannten Fällen kamen keine Personen zu Schaden

Im Landkreis Neustadt/Waldnaab kam es zu fünf Verkehrsunfällen. Hier wurde eine Frau leicht verletzt. Ein Traktorfahrer stürzte über die Böschung und musste schwer verletzt mit Knochenbrüchen in ein Krankenhaus verbracht werden.

Foto: Symbolbild

PM/MF