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Was „kostet“ ein Schulkind in Bayern? SPD fordert genaue Zahlen

Die SPD fordert eine Befragung der Eltern in Bayern, wie viel diese für ihre Kinder für Schulhefte, -bücher und -ausflüge ausgeben. Gerade zum Schulbeginn müssten die Eltern tief in die Tasche greifen, teilte die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Simone Strohmayr, am Montag mit. Die Sozialdemokraten rechnen vor, dass pro Kind und Schuljahr durchschnittlich etwa 1000 Euro anfallen – vor allem für Fahrtkosten, Schulessen und Nachmittagsbetreuung. Die Fraktion beruft sich dabei auf eine Erhebung der Landesregierung in Schleswig-Holstein.

Um genaue Zahlen für Bayern zu bekommen, solle die Staatsregierung die Eltern im Freistaat befragen – quer über alle Klassen und Schularten hinweg. Auf der Basis solle es dann ein Förderprogramm geben, fordert die SPD. Der Staat unterstütze einkommensschwache Familien nur mit hundert Euro in den ersten beiden Schuljahren. «Die Eltern zahlen ordentlich drauf», kritisierte Strohmayr. Ziel sollte die vollständige Kostenfreiheit für alle bayerischen Schüler sein.

dpa