Vermisstenfall Maria Baumer – 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt – Plakataktion entlang des Pilgerweges

Seit dem 26.05.2012 spurlos verschwunden ist die damals 26-jährige Maria Baumer aus Regensburg. Suchaktionen und Ermittlungen blieben bislang erfolglos. Aufgrund des langen Zeitraums kann ein Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen werden, weswegen die Staatsanwaltschaft Regensburg nun Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes durch Unbekannt eingeleitet hat. Mit diesen befasst ist die bei der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg eingerichtete Ermittlungsgruppe „EG Maria“.

Das Bayer. Landeskriminalamt hat für Hinweise die zur Klärung einer vorliegenden Straftat oder zur Festnahme eines Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000,- Euro (in Worten: fünftausend) ausgesetzt, die unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt wird. Diese Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Eine Plakataktion entlang des Pilgerweges, ausgehend im Großraum von Köln über Frankreich nach Spanien mit dem Zielort Santiago de Compostela soll die Vermisstensuche voranbringen. Dieses Fahndungsplakat ist in vier Sprachen, neben Deutsch auch Französisch, Spanisch und Englisch, entlang der Hauptrouten des Jakobsweges über die örtlichen Pilgervereine verteilt worden.

Auf Grund der durch die Staatsanwaltschaft Regensburg eröffneten Ermittlungen und deren Wertung wird es leichter sein Recherchen auch im Ausland zu führen.

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