Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten auf der A 3

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwoch, 9. Juli 2014 gegen 17.30 Uhr auf der A 3 im Gemeindebereich Neutraubling. In Fahrtrichtung Nürnberg erkannte ein 42-jähriger tschechischer Lkw-Fahrer zu spät, dass der Verkehr vor ihm ins Stocken geraten war und fuhr mit seinem Gespann so heftig auf einen vor ihm fahrenden Pkw Hyundai auf, dass er diesen unter den Auflieger eines wiederum vor dem Hyundai fahrenden Sattelzuges schob. Der Sattelzug wurde durch den Aufprall sogar noch auf das vor ihm fahrende Lkw-Gespann geschoben.

Sowohl der Unfallverursacher als auch der 45-jährige Pkw-Fahrer aus Hessen erlitten bei dem Unfall lebensbedrohliche Verletzungen und mussten beide von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Sie wurden mit zwei Rettungswagen in Regensburger Krankenhäuser gebracht. Zur Klärung der Unfallursache wurde seitens der Staatsanwaltschaft Regensburg ein Gutachter an die Unfallstelle bestellt.

Der Lkw des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit. Er musste an der Unfallstelle entladen und ebenso wie der beteiligte Pkw abgeschleppt werden. Die anderen beiden Lkws konnten noch aus eigener Kraft fahren, die Fahrer, ein 29-jähriger aus Polen und ein 30-jähriger aus Franken, blieben unverletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 65.000 Euro geschätzt.

Bedingt durch den erheblich beschädigten unfallverursachenden Lkw und weil der beteiligte Sattelzug einen Teil seiner Ladung bestehend aus losem Kunststoffgranulat verloren hatte, gestaltete sich die Bergung der Fahrzeuge aufwendig, auch die Reinigung der Fahrbahn war nötig. Die Autobahn in Richtung Regensburg war total gesperrt, der Verkehr wurde ab der AS Rosenhof über die B 8 zu AS Neutraubling umgeleitet, der Rückstau betrug in der Spitze etwa sieben Kilometer. Die Aufräumarbeiten sind noch im Laufen und dauern voraussichtlich bis etwa Mitternacht an.

 

pm