Trotz Dauerregen – Bisher noch keine großen Schäden in der Oberpfalz

Das Polizeipräsidium Oberpfalz hat nach dem gestrigen Starkregentag eine erste Bilanz veröffentlicht. Demnach ist die die Oberpfalz bislang noch weitgehend glimpflich davongekommen.

So gingen im Tagesverlauf des Freitags bei der Einsatzzentrale Regensburg und den integrierten Leitstellen insgesamt 43 Notrufe ein, welche sich auf das Unwetter bezogen. Betroffen davon war das gesamte Gebiet der Oberpfalz.

 

Eine Konzentration betraf den Zeitraum zwischen 15.00 Uhr und 18.00 Uhr während einer längeren Regenphase. Hier kam es speziell im Landkreis Schwandorf, in den Bereichen Bruck in der Oberpfalz und Nittenau, zu einer Anhäufung von überfluteten Kellern und Fahrbahnen. Die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren hatten hier alle Hände voll zu tun.

 

Ansonsten liefen im Gebiet der Oberpfalz ebenfalls einige Keller voll, vereinzelt stürtzten auch Bäume um. Zu größeren Überschwemmungen auf Grund ausufernder Flüsse und Bäche ist es bisher noch nicht gekommen. Ursache für die teilweise überschwemmten Fahrbahnen sind die mit Wasser gesättigen Böden. Weiterer Regen kann nicht aufgenommen werden, so dass das Wasser über die Staßengräben auf die Fahrbahnen läuft. Teilweise sind Grundstücke auch so gesättigt dass das Wasser in Keller läuft.

 

Zu Überschwemmungen, die jeodch keinen Einfluss auf den überörtlichen Verkehr haben kam es im Bereich Cham und Bad Kötzting.

 

Auf die Bahnlinie zwischen Chamerau und Bad Kötzting ging ein Erdrutsch ab. Dadurch wurde die Strecke unpassierbar. Wann sie wieder freigegeben werden kann ist noch nicht bekannt. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

 

Über verletzte Personen im Zusammenhang mit dem Starkregen wurden bisher noch nichts bekannt.

 

pm/mg