Trauer um Markus Sackmann

Markus Sackmann ist tot. Der beliebte CSU-Mann verstarb in der Nacht von Donnerstag (03.09) auf Freitag (04.09.). Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Der Trauergottesdienst beginnt am kommenden Montag, 7. September um 14:00 Uhr in der Stadtpfarrkirche in Roding. Im Anschluss findet die Beerdigung im engsten Familienkreis statt.

Sackmann litt lange Zeit an Krebs. Bereits im Jahr 2012 wurden bei ihm mehrere Turmore festgestellt. Zunächst schien es so, als könne der Krebs im Körper des Politikers aufgehalten werden. Anfang 2015 folgte dann aber erneut die Diagnose Krebs. Zuletzt hatte sich der Zustand Markus Sackmanns stark verschlechtert. Er wurde in seiner Heimatstadt Roding behandelt. Markus Sackmann hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

Wir haben erst vor wenigen Wochen über Markus Sackmann berichtet, damals hat der Politiker aus Roding die Ehrenbürgerwürde von Stamsried entgegengenommen:

(9:30 Uhr) Soeben hat uns der Nachruf der CSU Oberpfalz erreicht:

Markus Sackmann, stellvertretender Bezirksvorsitzender der CSU Oberpfalz, CSU-Kreisvorsitzender, Staatssekretär a.D., Mitglied des CSU-Parteivorstandes, ist heute Nacht nach langer, mit viel Geduld und Kraft ertragener Krankheit verstorben. Er wurde nur 54 Jahre alt.

„Der Tod von Markus Sackmann macht uns sprachlos, fassungslos und unendlich traurig. Unser ganzes Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen beiden Kindern“, erklärt zutiefst erschüttert der CSU-Bezirksvorsitzende, Staatssekretär Albert Füracker. „Wir verlieren nicht nur einen hervorragenden Politiker, wir verlieren einen sehr guten Freund. Wir haben Markus viel zu verdanken. Er war für uns alle ein äußerst kompetenter und freundschaftlicher Unterstützer und Ratgeber. Markus hat unser politisches Leben bereichert. Er war ein geschätztes und sehr beliebtes Mitglied in unserer CSU-Familie.

Markus Sackmann hat die Politik in der Oberpfalz und in Bayern gestaltet. Sein Engagement und seine Leistungen haben die CSU und die Oberpfalz deutlich geprägt und nach vorne gebracht. Er war ein Vollblut-Politiker, der sich über Jahrzehnte hinweg und an vielen Positionen um seine Heimat verdient gemacht hat. Sein Tod ist ein großer Verlust für die CSU und für die bayerische Politik.

Markus Sackmann hinterlässt eine große Lücke im CSU-Bezirksverband Oberpfalz, dessen stellvertretender Vorsitzender er zwanzig Jahre lang war, sowie im CSU-Kreisverband Cham, dessen Vorsitz er seit 22 Jahre innehatte.

Wir alle werden ihn schmerzlich vermissen und ihn in dankbarer und herzlicher Erinnerung behalten“, so Bezirksvorsitzender Füracker.

 

(10:00 Uhr) Auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer äußert sich zum Tode Markus Sackmanns:

Ich bin zutiefst erschüttert über den Tod von Markus Sackmann. Bis zuletzt hat er mit bewundernswertem Mut und großer Zuversicht gegen seine schwere Krankheit gekämpft. Mit ihm verlieren wir nicht nur einen liebenswürdigen und allseits beliebten Menschen, sondern auch einen über die Parteigrenzen hinweg geschätzten Politiker. Markus Sackmann hat sein ganzes Berufsleben in den Dienst der bayerischen Bevölkerung gestellt.

Seine Heimat und vor allem die Menschen lagen ihm stets am Herzen. Wir haben Markus Sackmann viel zu verdanken. Besonders um die Anerkennung des Ehrenamts hat sich Markus Sackmann als Sozialstaatssekretär und als Ehrenamtsbotschafter der  Bayerischen Staatsregierung herausragende Verdienste erworben. Wir trauern um Markus Sackmann. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl  sind in diesen schweren Stunden bei seiner Familie und seinen Freunden.

MF