Straubing: „Langeweile“ war wohl Auslöser eines größeren Polizeieinsatzes

Wie bereits am 21.03.19 berichtet, erhielt die Polizei am Mittwoch, 20.03.2019, gegen 16.00 Uhr, von einem Geldinstitut in der Landshuter Straße die Mitteilung, dass dort in der Überweisungsbox ein Drohschreiben aufgefunden wurde.

Da in diesem Schreiben von einer angeblichen Bombe gewarnt wurde erfolgte ein größerer Polizeieinsatz und die Filiale wurde gesperrt. Die anschließende Durchsuchung durch die Polizei unter Einbindung von Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes verlief ergebnislos.

Wie die Ermittlungen der Kriminalpolizei Straubing unter Einbindung der Staatsanwaltschaft Regensburg – Zweigstelle Straubing – nun ergaben, wurde der Drohbrief von einem 12jährigen Jungen verfasst und bei der Bank eingeworfen. Die Drohung auf dem Zettel schrieb der Junge offensichtlich aus Langeweile, diese war auf keinen Fall ernst gemeint. Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine konkrete Gefahr.

Strafrechtliche Konsequenzen hat der Junge aufgrund seines Alters nicht zu befürchten, die Polizei prüft gegenwärtig, wer für die Kosten des Einsatzes aufzukommen hat.

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