Straßkirchen: Verfolgungsjagd mit bis zu 200 km/h

Die Polizeiinspektion Straubing berichtet von einer Verfolgungsjagd nach einer Verkehrskontrolle. Ein 37-Jähriger hatte alle Anhaltesignale missachtet und war dann von Straßkirchen, über Aiterhofen, das Stadtgebiet Straubing, die B20 und dann sogar bis ins Stadtgebiet Landau an der Isar geflohen. Während der Verfolgungsjagd hatte der Fahrer in den Stadtgebieten rund 100 km/h auf dem Tacho, auf der B20 soll er laut Polizei sogar mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen sein. 

Der Grund für seine Flucht, die in Landau an der Isar endete: Er hatte keinen Führerschein und war noch dazu unter Drogeneinfluss.

Mögliche Zeugen, die der Mann bei seiner waghalsigen Flucht gefährdet haben könnte, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

 

Die Polizeimeldung

Am Samstag, den 14.11.20, gegen 22.00 Uhr, sollte ein Pkw, Marke Skoda Fabia, in Straßkirchen einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der männliche Fahrer missachtete sämtliche Anhaltesignale und entfernte sich mit erhöhter Geschwindigkeit. Die Verfolgungsstrecke erzog sich über Straßkirchen, Aiterhofen, dem Stadtgebiet Straubing über die Bundesstraße 20 bis ins Stadtgebiet Landau an der Isar.

Der Fahrer fuhr teilweise mit bis zu 200 Stundenkilometer auf der B20 und in den Stadtgebieten bis zu 100 km/h. Letztendlich konnte der 37-jährige Fahrer im Innenstadtbereich in Landau an der Isar von mehreren Streifenbesatzungen angehalten werden. Der Grund seiner mehr als waghalsigen Flucht war, dass er keinen Führerschein besaß und unter Drogeneinwirkung das Fahrzeug führte.

Im Kofferraum wurde zudem ein Rettungsspreizer aufgefunden und sichergestellt. Dies bedarf noch der weiteren Abklärung, die Ermittlungen dazu laufen. Den Fahrer erwarten nun mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter Drogeneinwirkung. Während der gesamten Flucht entstand keinerlei Sachschaden. Die Polizei Straubing bittet mögliche Zeugen, die während des Fluchtversuchs gefährdet wurden, sich telefonisch unter 09421/868-0 zu melden.

Polizeimeldung / MF