© Berufsfeuerwehr Regensburg

Nach Flucht vor Polizei: Schwerer Verkehrsunfall in Regensburg

In den frühen Morgenstunden des Neujahrestages sollte ein Pkw einer Kontrolle unterzogen werden. Der Fahrzeuglenker versuchte sich der Kontrolle zu entziehen und verunfallte in der Nordgaustraße, wobei Fahrer und Beifahrerin im flüchtigen Fahrzeug schwer verletzt wurden.

 Am frühen Sonntagmorgen, 01.01.2017, gegen 05:00 Uhr wollten Beamte des Einsatzzuges Regensburg einen Subaru, Impreza in der Landshuter Straße kontrollieren. Sie machten dem Fahrzeuglenker mittels Anhaltesignal deutlich, dass sein Fahrzeug mit Chamer Zulassung kontrolliert werden soll. Daraufhin beschleunigte der Fahrzeugführer den Subaru und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen.

Die Polizeibeamten folgten dem flüchtigen Fahrzeug über die Nibelungenbrücke in Richtung Nordgaustraße. Trotz mehrfacher Anhalte-Aufforderungen setzte der Fahrzeugführer des Subaru seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort.

Bei der Kreuzung Nordgaustraße/Isarstraße verlor der Fahrer des flüchtigen Fahrzeuges die Kontrolle über seinen Pkw. Der Subaru prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum.

Die 26-Jährige Beifahrerin musste von der Berufsfeuerwehr Regensburg aus dem verunfallten Fahrzeug befreit werden. Sie erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen und wurde in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert.

Auch der Fahrzeuglenker wurde beim Unfall schwer verletzt und wurde in ein Regensburger Krankenhaus gebracht.

Im verunfallten Fahrzeug befanden sich noch zwei weitere Mitfahrer. Diese wurden bei dem Unfall nur leicht verletzt.

Der Sachschaden am Fahrzeug liegt im vierstelligen Bereich.

Die polizeiliche Unfallaufnahme und Sachbearbeitung übernahm die Polizeiinspektion Regensburg Nord.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der 30-Jährige Fahrer des flüchtigen Pkw ohne Führerschein unterwegs war.

PM Polizeipräsidium Oberpfalz