„Schnapseln für den guten Zweck“: Spenden überreicht

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gartenamtes der Stadt Regensburg beteiligen sich seit vielen Jahren in ihrer Freizeit an Festen und Aktionen. Mittlerweile Tradition sind die Verkaufsstände für selbstgebrannte Spirituosen auf Regensburger Weihnachtsmärkten, im vergangenen Jahr am Adventsmarkt im Spitalgarten. Der Erlös aus diesen Aktionen wird seit Jahren sozialen und gemeinnützigen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Finanzamtes Regensburg engagieren sich jedes Jahr bei ihrer Weihnachtsfeier für den guten Zweck. Gemeinsam wurde so im vergangenen Winter ein Betrag in Höhe von 10.000 Euro erwirtschaftet. Diese Summe wird nun in Form von vier Einzelspenden in Höhe von jeweils 2.500 Euro den Regensburger Einrichtungen Frauen- und Kinderschutzhaus, Kinderzentrum St. Vincent, Sozialpädagogisches Zentrum St. Leonhard sowie der Aktion Sonnenschein e.V. (Förderverein Kinderzentrum St. Martin) zu Gute kommen. Die Umfangreiche Spendenliste der letzten Jahre umfasst Einrichtungen wie das Johanneshospiz, den Strohhalm e.V. und die Pakistanhilfe.

 

Hintergrund: Obsternte und -verwertung für einen guten Zweck

Neben dem ehrenamtlichen Weinanbau in der Freizeit für den Regensburger Stadtwein „Salutaris“ engagieren sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Gartenamtes in ihrer Freizeit auch im Bereich des Streuobstbaus. Städtische Streuobstwiesen im Bereich von Haslbach, Winzerer Höhen, Burgweinting und im Bereich anderer Grünflächen sind die Basis dafür, dass dort anfallendes Obst zu Obstbränden, Obstgeisten und Likören verarbeitet wird. Eine städtische Nutzung, etwa das Fallobst aufzulesen und zu vermarkten, ist unrentierlich und unzweckmäßig.

Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gartenamtes ernten die Früchte, zerkleinern bei Bedarf das Obst, bringen es mit entsprechenden Gärhilfen in Gärung, wobei sich der Zucker in Alkohol umwandelt. Nach Abschluss der alkoholischen Gärung werden die daraus entstehenden Fruchtmaischen in einer mitarbeitereigenen Kleinbrennerei zu Bränden, Geisten und Likören verarbeitet. Verarbeitet werden insbesondere die Fruchtarten Vogelbeere, Apfel, Birne, Zwetschge, Quitte sowie Früchte, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dem Gartenamt kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

 

pm / SC