Schlechtes Geschäft: Kelheim Fibres entlässt 100 Mitarbeiter

Das Unternehmen Kelheim Fibres, der weltweit führende Hersteller von Viskose-Spezielfasern, hat seit einiger Zeit mit dem Einbruch im Viskose-Geschäft zu kämpfen. Trauriges Resultat: Um Kosten zu sparen, entlässt das Unternehmen Mitarbeiter. „Der Personalabbau  ist eine notwendige Maßnahme in einem größeren Paket von Einsparmaßnahmen.  Die Planungsphase des Personalabbaus ist inzwischen abgeschlossen.“, so die Geschäftsführung gegenüber TVA.  Betroffen sind von der Maßnahme circa 50 eigene Mitarbeiter. Für ca. 2/3 davon sei es allerdings gelungen, ein Modell zu vereinbaren, das einen vorzeitigen Ruhestand ermögliche.

Mit dem Einsparprogramm sollen der weitere Ausbau des Spezialitätengeschäfts und die dazu erforderlichen Investitionen finanziert werden. Derzeit werden hierzu bereits erste Investitionen in Höhe von mehreren Millionen Euro getätigt. Damit werden die Voraussetzungen für ein solides Geschäft und den Erhalt des Standortes geschaffen.

Bei Kelheim Fibres werden nach Abschluss der Personalmaßnahmen ca. 500 Mitarbeiter beschäftigt sein. „Wir werden auch weiterhin an der Ausbildung von eigenem Nachwuchs im üblichen Umfang festhalten. Hierzu wurden Anfang September wieder 12 neue Auszubildende eingestellt.“, sagt die Geschäftsführung. Trotz der Einsparungsmaßnahmen sollen dann auch im Jahr 2015 wieder neue Auszubildende eingestellt werden.

MM/ MK/ pm