© Polizeiinspektion Roding

Roding: Vermisstensuche am Regen war erfolglos

Am Mittwoch (22.06.17) ging gegen 23:00 Uhr bei der Polizeiinspektion in Roding eine Meldung ein, dass eine männliche Person in Walderbach auf Höhe der Wendenhofsiedlung mehrmals um Hilfe gerufen hat.

Die Hilferufe wurden auch von mehreren Personen gehört und kamen aus dem Bereich des Regenflusses. Sie wurden schließlich auch leiser. Aufgrund dieser Umstände musste davon ausgegangen werden, dass die Person eventuell im Regen flussabwärts treibt. Deshalb wurde sofort eine umfangreiche Such-und Rettungsaktion gestartet.

Es wurden Kräfte der umliegenden Feuerwehren, Wasserrettungseinheiten des Landkreises Cham, sowie Kräfte des BRK-Rettungsdienstes alarmiert. Insgesamt waren ca. 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Walderbach, Reichenbach, Kirchenrohrbach, der BRK-Wasserwachten Cham, Roding, Waldmünchen und Bad Kötzting, die DLRG-Einheiten aus Rötz, Blaibach und Furth im Wald im Einsatz. Ebenso waren vor Ort der HVO (Helfer vor Ort) Walderbach, ein Notarzt aus Roding, sowie ein BRK-Rettungswagen aus Neunburg vorm Wald.

Koordiniert wurde der Einsatz durch den Rettungsdienstleiter des Landkreises Cham, der Feuerwehrführungskräfte und der Polizeiinspektion Roding. Auf Grund der hervorragenden Zusammenarbeit konnten sehr schnell die erforderlichen Maßnahmen initiiert werden und die umfangreiche Absuche des Flusses und des Uferbereiches mittels Booten und vom Land aus verlief koordiniert und reibungslos.
Zum Einsatz kam auch ein mit Wärmebildkamera ausgerüsteter Polizeihubschrauber aus Roth.

Nachdem die komplette Suche erfolglos blieb, wurde der Einsatz gegen 00.40 Uhr beendet und alle Kräfte rückten wieder ab.

 

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PM/MB