Roding: Corona-Ausbruch mit britischer Mutante in Seniorenheim

In einem Seniorenheim in Roding sind mehrere Mitarbeiter und Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Die Bewohner haben sich mit der britischen Mutante angesteckt. Das Brisante: Fast alle von ihnen waren bereits Anfang Januar mit Biontech geimpft worden und haben eigentlich vollständigen Impfschutz. 

Die ersten Corona-Fälle im Heim sind bereits vergangene Woche aufgetreten. Inzwischen sind 25 Bewohner und 15 Mitarbeiter infiziert. Das hat Heimleiter Andreas Schmaderer bestätigt. Bisher sei immer noch unklar, wie sich die Bewohner im Seniorenheim Sankt Michael in Roding überhaupt angesteckt haben. Bewohner und Personal seien regelmäßig geimpft worden. Als Besucher durfte man nur mit einem negativen Corona-Test ins Haus.

 

Bewohner mit britischer Mutante infiziert

Betroffen sind 25 Bewohner der Dementstation des Heims. Sie sind alle mit der britischen Mutante infiziert. 15 von ihnen hätten eigentlich schon einen vollständigen Impfschutz. Sie seien bereits im Januar mit Biontech geimpft worden und hätten auch die Zweitimpfung erhalten. Die restlichen sechs Infizierten hätten erst vor kurzen die Erstimpfung bekommen.

Laut Schmaderer hätten die infizierten Bewohner milde bis mittelschwere Symptome.

Von den 15 positiv getesteten Mitarbeitern wäre ein Großteil noch nicht oder erst einmal geimpft.

 

Besuchsverbot im Heim

Das Heim in Roding hat Konsequenzen gezogen. Bis auf Weiteres gilt dort ein Besuchsverbot. Auch das Schutzkonzept im Heim wurde verstärkt.