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Regensburg: REWAG und SWR planen Neubau

Der SWR/REWAG Konzernverband plant ein neues Hauptgebäude an der Greflingerstraße. Auf dem Gelände der R-Kom soll der rund 20 Millionen Euro teure Neubau entstehen. Die Verantwortlichen rechnen mit einer Fertigstellung bis 2020.

Das jetzige Verwaltungsgebäude aus den 80-er Jahren erfülle nicht mehr die Anforderungen an die Arbeits- und Betriebssicherheit sowie den Brandschutz, so der REWAG Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer der Stadtwerke Regensburg Olaf Hermes heute im Rahmen einer Pressekonferenz.

V.l.n.r.: REWAG-Projektleiter Bernhard Lutter, SWR-Geschäftsführer Manfred Koller, Oberbürgermeister Joachim Wolbergs, der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes, Thomas Brandl REWAG-Bereichsleiter Einkauf/Immobilienmanagement.

 

Das Gelände, auf dem das alte REWAG Gebäude steht, wird verkauft. Hier soll eine Mischung aus Wohnbebauung und nicht-störendem Gewerbe entstehen. Der Erlös soll zur Refinanzierung des Neubaus dienen, der zudem nach modernsten Energiestandards gebaut wird. So rechne sich ein Neubau auch kaufmännisch und sei damit sinnvoller als eine Sanierung, so SWR-Geschäftsführer Manfred Koller.

Im Rahmen des Neubaus entsteht auch ein neues Parkhaus entlang der Bahnlinie. Das steht künftig nicht nur Mitarbeiter und Kunden von SWR und REWAG zur Verfügung, sondern löse auch die Parkplatzprobleme der Berufsfeuerwehr, betont Oberbürgermeister Joachim Wolbergs. Gleichzeitig diene das Parkhaus als Lärmschutzriegel für die neue Wohnbebauung auf dem alten REWAG-Gelände.

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Foto: So soll die Fassade des neuen Gebäudes ausgesehen

 

Wolbergs wies heute auch auf die städtebauliche Bedeutung des neuen REWAG/SWR-Gebäudes hin. Es setze einen attraktiven neuen Quartierspunkt im neuen Inneren Osten aus Stobäusplatz, Candisviertel, Schlachthof und Marinaquartier. Bereits gestern haben SWR und REWAG die Anwohner über ihre Pläne informiert.

Vor allem profitieren aber die etwa 400 Mitarbeiter von REWAG, SWR und R-Kom vom attraktiven neuen Arbeitsplatz, den sie in den kommenden zwei Jahren selbst mitgestalten können.

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Schließlich soll der Entwurf des Berliner Architektenbüros Gewers Pudewill auch die Philosophie von REWAG und SWR spiegeln. Der dreieckig um einen Innenhof angeordnete Baukörper mit geschwungenen Fassaden aus Fenstern und Naturstein bietet viele Aus- und Einblicke und stehe so für ein dynamisches, transparentes Unternehmen, so die Verantwortlichen.

05.10.2016, IM