Regensburg: Zugverspätung durch abgerissene Oberleitung

Eine gerissene Oberleitung auf Höhe Prüfening, Bahnkilometer 4,200, hat am Mittwochabend auf der zweigleisigen Hauptstrecke Regensburg – Nürnberg zahlreiche Verspätungen verursacht. Durch den Vorfall erhielten insgesamt 114 Züge 9286 Minuten Verspätung.   

Ein Güterzug hatte gegen 19:05 Uhr einen Leitungsabriss verursacht. Beim Passieren des Stromabnehmers hatte sich eine Verbindungsstelle des Fahrdrahtes gelöst und den Streckenabschnitt in Richtung Nürnberg dadurch stromlos gemacht.
Auch wenn das Gleis in Richtung Regensburg davon nicht betroffen war, wurde die Strecke aus Sicherheitsgründen zunächst beidseitig gesperrt. Ebenfalls aus Sicherheitsgründen sperrte die Bundespolizei zeitgleich die nahegelegene Gleisunterführung für Fußgänger und Radfahrer.

Ab  20:17 Uhr konnte das Gleis in Richtung Regensburg für einen wechselseitigen Zugverkehr wieder freigegeben werden. Ebenso hob die Bundespolizei die Sperrung der Gleisunterführung wieder auf.

Gegen 0:25 Uhr war die Instandsetzung der Oberleitung wieder hergestellt, so dass der Zugverkehr wieder in beide Richtungen möglich war.
Auf Grund des Vorfalles wurden zehn Züge umgeleitet, drei Ersatzzüge eingesetzt. Bei zwei Zügen kam es zu Totalausfällen, bei acht Zügen zu Teilausfällen.

 

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Waldmünchen