Regensburg zählt zu den bedeutendsten Forschungsstandorten in Bayern

Die Unternehmen in der Oberpfalz und im Landkreis Kelheim haben zwischen 2000 und 2015 kräftig in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert. Zu diesem Ergebnis kommt der FuE-Report des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages. Die Studie untersucht die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Vergleich der Bundesländer, der bayerischen Regionen und der Schlüsselbranchen der Wirtschaft. Im Ranking steht die Raumordnungsregion Regensburg mit 512 Millionen Euro auf Platz vier hinter München, Mittelfranken und Ingolstadt. Im Gebiet Oberpfalz-Nord haben sich die FuE-Aufwendungen mit 150 Millionen Euro seit 2001 mehr als verdoppelt.

Innovationsstandort sichern

Mit 3.546 Beschäftigten in Forschung und Entwicklung zählt die Region Regensburg zu den bedeutendsten bayerischen Forschungsstandorten. Nur in München, Mittelfranken, Ingolstadt und Augsburg sind noch mehr Arbeitnehmer in diesem Bereich tätig. Im Wirtschaftsraum Oberpfalz-Kelheim ist die Stadt Regensburg Hochburg für Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft. Gemessen am Anteil der FuE-Beschäftigten aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsnehmer ergibt sich dort mit 2,1 Prozent die höchste Dichte der Industrieforschung. Der Landkreis Regensburg und die Stadt Amberg folgen mit jeweils 1,2 Prozent. „Die Leistungsfähigkeit des Innovationsstandortes Oberpfalz-Kelheim ist kein Selbstläufer. Die Region steht im ständigen Wettbewerb um hochwertige Arbeitsplätze im Bereich Forschung und Entwicklung – nicht nur in Bayern, sondern weltweit“, gibt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes zu bedenken. Die IHK setze sich deshalb dafür ein, bessere Rahmenbedingungen im Bereich Forschung und Entwicklung für Unternehmen zu schaffen, beispielsweise durch eine steuerliche Forschungsförderung.

 

PM