Regensburg: Verkehrsberuhigung in der Altstadt ab dem 7. Februar

Verkehrsberuhigende Sofortmaßnahmen in der Altstadt. Domstraße, Domplatz und Krauterermarkt werden zu Wohnverkehrsstraßen. Die Fahrtrichtung der Straße ,,Unter den Schwibbögen" wird geändert.

Mit Wirkung zum 7. Februar 2020 werden auf Beschluss des Ausschusses für Stadtplanung Domstraße, Domplatz und Krauterermarkt ab der Zufahrt am Herzogstor bis zur Einmündung Goliathstraße zu Wohnverkehrsstraßen. Künftig dürfen nur noch Anwohner, Ärzte im Dienst, Handwerker mit gewerblichem Auftrag, Taxis, Linienbusse, Behinderte mit Parkberechtigung, Hotelgäste und Lieferverkehr die Straßen befahren. Die neue Regelung wird durch eine entsprechende Beschilderung umgesetzt. Zehn bestehende Kurzzeitparkplätze vor der ehemaligen Dompost werden in Anwohner- und Behindertenstellplätze umgewidmet. Zudem wird die Fahrtrichtung der Straße ,,Unter den Schwibbögen" geändert.

Der Vorsitzende der Regensburger Kaufleute e.V., Armin Gebhard, kritisiert diese Entscheidung: ,,Eine Vertretung des Oberbürgermeisters entscheidet so kurz vor der Wahl im Alleingang per Verwaltungsdekret grundsätzliche Veränderungen. Die Wünsche der Betroffenen werden ignoriert." Die Kaufleute befürchten Umsatzverluste und ein generelles Ausbluten des Lebenskerns. ,,Diese Änderung der Verkehrsführung, die Streichung von Parkplätzen und die Erschwerung von Zufahrten löst das vermeintliche Problem nicht", so Gebhard weiter. ,,Wir wurden nicht gefragt, wären aber jederzeit gesprächsbereit."

 

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