Regensburg: Über 10 Kilogramm Marihuana sichergestellt

Im Zuge von Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Marihuana stellten Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg über zehn Kilogramm Marihuana sicher. Für zwei Tatverdächtige bedeuteten diese Funde Untersuchungshaft.

Bereits Ende Januar hat die Kriminalpolizei Hinweise erhalten, dass im Stadtgebiet von Regensburg wohl mit Marihuana gehandelt wird. Dieser Verdacht bestätigte sich am 23.01.2019 als in einer Wohnung eines 37-jährigen Mannes im Stadtgebiet über 700 Gramm Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden konnten. Für den Tatverdächtigen bedeutete dies auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Vorführung vor den Ermittlungsrichter, der Haftbefehl erließ. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Im Zuge der weiteren intensiven Ermittlungen ergaben sich neue Erkenntnisse, dass ein 42-jähriger Landkreisbewohner evtl. auch größere Mengen Marihuana in seiner Wohnung haben könnte. Aufgrund dieser fundierten Annahme erwirkte die Staatsanwaltschaft Regensburg einen Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht Regensburg für die Wohnung des Mannes.

Diesen Vollzogen die Kriminalbeamten am 25.01.2019 und wurden dabei auch fündig. In den Wohnräumen des Mannes stießen die Beamten auf mehrere Tüten mit Marihuana, mit einem Gesamtgewicht von zehn Kilogramm, stellten das verbotene Rauschmittel sicher und nahmen den Wohnungsinhaber vorläufig fest.

Auch für den 42-Jährigen bedeutete dies, dass er auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt wurde. Dieser sah den Beschuldigten aus dem Landkreis Regensburg als dringend tatverdächtig, mit Betäubungsmitteln illegalen Handel getrieben zu haben und erließ Haftbefehl. Der Tatverdächtige wurde ebenfalls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu den genauen Tatumständen, sowie möglichen Lieferanten und Abnehmern dauern an.

 

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberpfalz