Regensburg: Komplizierte Umbauarbeiten am Donaumarkt

Nächste Woche beginnen die vorbereitenden Arbeiten zur Verlegung des Abwasserhauptsammlers Süd am Donaumarkt. In den Hauptwassersammler münden alle Kanäle der Altstadt und des Stadtwestens, weshalb sich die Umbauten als äußerst kompliziert erweisen.Derzeit befindet sich der rund 2, 80 m breite und 1,50 m hohe Kanal inmitten des Planungsbereichs des Museums der Bayerischen Geschichte. An  eine Überbauung des Kanals durch das Museum ist jedoch nicht zu denken, da eventuelle Reparaturen oder Erneuerungen am Hauptsammler somit unmöglich wären.

Der Kanal soll deshalb auf eine Trasse nördlich des neuen Museums verlegt werden. Dafür wird zunächst eine provisorische Zufahrtsrampe an der Nord-West-Ecke des Donaumarktes errichtet, anschließend sollen umliegenden Bäume gefällt werden. Nach einer kurzen Winterpause erfolgt dann der Beginn der eigentlichen Kanalverlegung, die bis Ende 2014 dauern soll. Durch die anfallenden Umbauten sind von den insgesamt 228 Stellplätzen bereits 89 Parkplätze gesperrt worden, 140 davon sollen aber bis Ende Dezember erhalten bleiben. Ab Jahresanfang 2014 werden allerdings die Baumaßnahmen den Platz so weit belegen, dass er nicht mehr zum Parken genutzt werden kann. Die archäologischen Untersuchungen werden im südlichen Teil des Donaumarktes fortgesetzt, wodurch eine Behinderung der Bauarbeiten vermieden werden soll.

Neuester Fund: Kinderskelett

Den jüngsten Fund stellen die menschlichen Überreste eines Kindes dar, was den Donaumarkt als Ausläufer eines frühzeitlichen  Friedhofs ausweist. Der öffentliche Straßenverkehr rund um den Donaumarkt wird wohl ab Sommer nächsten Jahres mit Behinderungen durch die Umbauten zu rechnen haben.

 

 

 

 

 

LP