© Hans-Christian Wagner

Regensburg: Große Nachfrage bei der Leukämiehilfe-Gelbwurst

Die Feinkost-Metzgerei Schmid in Regensburg unterstützt die Leukämiehilfe Ostbayern – und das schon seit zwölf Jahren! Einen Euro pro verkaufter Gelbwurst spendet der 1937 gegründete Familienbetrieb an die Leukämiehilfe Ostbayern e.V. Mittlerweile sind damit über 30.000 Euro zusammengekommen! Jetzt besuchte Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Vorsitzender der Leukämiehilfe, den Betrieb und nahm symbolisch von Michael Schmid die Gelbwurst mit der besonders gestalteten Hülle in Empfang.

Rund sechs Tonnen Gelbwurst wanderten in den letzten zwölf Jahren zugunsten der Leukämiehilfe über die Tresen des Regensburger Familienbetriebes. Seniorchef Gerhard Schmid betonte bei der symbolischen Spendenübergabe, wie „nährstoffreich und eiweißhaltig“ die bei Alt und Jung beliebte Wurst ist. Der Spendenreigen geht auch 2020 weiter. „Allein in den letzten drei Monaten haben wir 1.500 Stück verkauft“, ergänzt Michael Schmid, Enkelsohn, Metzgermeister und Fleisch-Sommelier.

Dass „Leo“, die quirlige Symbolfigur der vor 20 Jahren ins Leben gerufenen Leukämiehilfe Ostbayern e.V., in allen Farben auf der Hülle der Gelbwurst vertreten ist, erfreut den Gründer, Prof. Dr. Reinhard Andreesen, besonders.

Beim gemeinsamen Gang nach Altötting im Jahr 2006 hatten Gerhard Schmid und er die Idee der Leukämiehilfe-Gelbwurst geboren. Die Idee lernte laufen und hat – würde man alle verkauften Würste aneinander reihen – gut 3,5 Kilometer zurück gelegt.

Die jüngste Spende fließt passenderweise in ein Bewegungsprojekt: Die Leukämiehilfe plant neben dem Patientenhaus nahe des Regensburger Universitätsklinikums ein Zentrum für Bewegung und Sport, in dem Krebskranke und therapierte Patientinnen und Patienten unter fachkundiger Anleitung die positive Wirkung des Trainings auf den Krankheitsverlauf und das Risiko einer Wiedererkrankung nutzen können.

 

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Pressemitteilung Leukämiehilfe Ostbayern e.V.