Regensburg: Der Kampf gegen die Wassermassen reißt nicht ab

Die Nacht ist zwar geschafft, das Chaos geht aber weiter. Im Laufe des Tages stieg die Donau noch einmal dramatisch an. Katastrophale Szenen zeichneten sich vor allem in der Werftstraße ab. Eigentlich sollte der Scheitel in Regensburg am frühen Dienstagmorgen erreicht werden. Doch die Donau wollte einfach nicht aufhören zu steigen.

Neben der Werft- und Badstraße wurde auch die Thundorferstraße vorsorglich komplett gesperrt. Die mobilen Hochwasserelemente halten zwar, doch versichern kann das niemand. Mehrere Tausend Liter Wasser werden pro Minute aus der Werftstraße gepumpt. Das THW hat schon zusätzliche Geräte gebracht. Sogar Bundeskanzlerin, Angela Merkel, machte sich ein Bild von der Situation in Regensburg. Auf dem Weg nach Passau ließ sie den Hubschrauber über die Stadt kreisen. Sie versprach heute eine Katastrophenhilfe von über 100 Millionen Euro.

Pegelstand von 6,83 Meter

Mittlerweile hat die Donau in Regensburg ihren Höchststand mit 6,83 erreicht. Am frühen Abend, so rechnen Experten, soll die Flut langsam zurück gehen. Die Entscheidung, wann die Straßensperrungen und der Katastrophenalarm in Regensburg wieder aufgehoben werden sollen, wird erst morgen Vormittag getroffen.