Radfahren in Zeiten von Corona

Das Radfahren ist in Zeiten von Corona eine infektionsarme Art der Mobilität. Trotz des schönen Frühlingswetters sollte aber dennoch auf größere Ausflüge verzichtet werden. Trotz der Corona-Krise haben Fahrradwerkstätten weiterhin geöffnet.

Unbedingt verzichtet werden sollte auf größere Ausflüge, insbesondere, wenn hierfür auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgegriffen werden müsste. Das derzeitige Angebot im öffentlichen Nahverkehr und Zugverkehr sollte nur für unbedingt notwendige Fahrten, etwa zum Arbeitsplatz, in Anspruch genommen werden.

Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer appelliert dazu an die Bürgerinnen und Bürger: „Denken Sie in dieser Situation bitte an diejenigen, die auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind. Minimieren sie deren und auch Ihr Infektionsrisiko und vermeiden Sie unnötige Fahrten. Nutzen Sie wo immer möglich stattdessen das Fahrrad.“

Gerade in diesen Zeiten ist das Fahrrad die ideale Form der Fortbewegung und ermöglicht risikoarme Mobilität auch in Zeiten der Pandemie, da der erforderliche Mindestabstand zu anderen Personen leichter eingehalten wird. Es stellt damit eine hervorragende Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch zum Auto auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu wichtigen, nicht verschiebbaren Terminen dar. Auch ein Ausflug auf dem Fahrrad in die nähere Umgebung ist möglich.

„Die derzeitigen Ausgangsbeschränkungen stellen die Menschen in Bayern zweifellos auf eine harte Probe – gerade bei schönem Wetter“, so Ministerin Schreyer. „Ich habe daher für jeden Verständnis, der als Ausgleich Bewegung an der frischen Luft sucht. Leider kann es dadurch in den Städten, aber auch in den beliebten Ausflugsgebieten schnell eng werden.“ Kleinere Ausflüge mit dem Fahrrad zu wenig besuchten Orten in der näheren Umgebung der eigenen Wohnung sind hier eine ideale, risikoarme Alternative. So können die derzeit notwendigen gesundheits- und lebensschützenden Maßnahmen beachtet und trotzdem Zeit an der frischen Luft verbracht werden.

 

Fahrradwerkstätten trotz Corona geöffnet

Gerade jetzt ist das Fahrrad das ideale Fortbewegungsmittel, denn der erforderliche Mindestabstand zu anderen Personen kann hiermit leicht eingehalten werden.

Keine Sorge machen muss man sich übrigens wegen Pannen oder notwendiger Reparaturen. „Fahrradreparaturen und Ersatzteilkäufe sind problemlos möglich,“ so Dr. Klaus Wörle, Vorsitzender des ADFC Regensburg, „denn dank der Bemühungen des ADFC wurden diese Tätigkeiten in die Positiv-Liste des bayerischen Wirtschaftsministeriums aufgenommen und fast alle Reparaturbetriebe der Region haben geöffnet.“

Vorher die Homepage zu checken oder anzurufen ist sinnvoll, denn manche Betriebe haben geänderte Öffnungszeiten.

Fahrradwerkstätten, die Reparaturen, Pannenhilfe, Wartung oder Ersatzteile anbieten, dürfen auch weiterhin geöffnet haben – lediglich der Verkauf neuer Räder ist derzeit nicht möglich. Sollte das Fahrrad nach dem Winter also derzeit noch nicht einsatzbereit sein, bietet sich gerade jetzt ein Frühjahrscheck in einer Fahrradwerkstatt in der Umgebung an.

 

 

Pressemitteilung stmb bayern / ADFC Regensburg