© Harald Hoffmann / Deutsche Grammophon

Neues Programm der Odeon Concerte 2014/2015

Odeon bringt Klassik-Stars von Cecilia Bartoli bis Anne-Sophie Mutter nach Regensburg. Das Programm 2014/2015 bringt noch weitere weltberühmte Musiker wie Sol Gabetta, Krystian Zimerman, Hilary Hahn, Edita Gruberova, Hélène Grimaud sowie internationale Orchester ins Regensburger Audimax

Berühmte Pianisten wie Rudolf Buchbinder, Martin Stadtfeld und Hélène Grimaud, mit Anne-Sophie Mutter, Hilary Hahn und Julia Fischer gleich die Crème de la Crème der Geigerinnen und ein ganz besonderer Paukenschlag: Rund 20 Jahre nach ihrem ersten Auftritt in Regensburg kommt Cecilia Bartoli wieder ins Audimax. Das ist sowieso ein neuer farbiger Akzent im Odeon-Programm: Mit der unvergleichlichen Edita Gruberova und dem Shooting-Star unter den Countertenören, Philippe Jaroussky, kommen gleich zwei weitere Sänger der obersten internationalen Kategorie in die Domstadt. Soeben wurde das neue Spielzeitprogramm vorgestellt. Die Konzerte im einzelnen:

Dass Cecilia Bartoli auf dem Höhepunkt ihrer Karriere endlich wieder nach Regensburg kommt, darauf ist Reinhard Söll von Odeon besonders stolz. Am 22. November ist es so weit, wenn die Römerin mit dem Kammerorchester I Barocchisti Barocke Arien und Szenen aus dem 17. und 18. Jahrhundert singt. Weltweit werden ihre neuen Opernpartien, ihre Konzertprogramme und Plattenprojekte voller Spannung und Neugier erwartet. Kaum glaubliche acht Millionen verkaufte CDs, Goldene Schallplatten, mehrere Grammys und acht ECHOs, ein Bambi, zwei Classical Brit Awards und viele andere begehrte Preise sprechen für sich.

Ein weiterer Saisonhöhepunkt steht am 29.Januar bevor, wenn die Geigerin Anne-Sophie Mutter zusammen mit dem Dänischen Nationalorchester unter Cristian Macelaru im Audimax gastiert. Mutter ist Deutschlands größter internationaler Klassik-Star und international unangefochten die Nummer 1. Sie ist nach wie vor Maßstab, Vorbild und Orientierung für Alle Geiger, und sie zu rühmen hieße wirklich Eulen nach Athen zu tragen. Auf dem Programm stehen das grandiose, expressive Violinkonzert von Sibelius sowie die 1. Sinfonie von Brahms.

Das von Sir Charles Hallé 1858 in Manchester gegründete Hallé Orchestra Manchester  gehört zu den renommiertesten Klangkörpern Großbritanniens. Am 13. März gastiert es mit dem erfolgreichen jungen deutschen Pianisten, Martin Stadtfeld. Nach Dirigenten wie Sir John Barbirolli und Kent Nagano ist seit 2000 Sir Mark Elder Chefdirigent. Auf dem Programm stehen Verdis Ouvertüre zu „Macht des Schicksals“, das 2. Klavierkonzert von Mendelssohn und als orchestraler Höhepunkt des Abends Mahlers idyllisch-schöne 4. Sinfonie – ein Hymnus auf die Natur, das Glück und die Liebe.

Die Prager Symphoniker kommen am 24. April ins Audimax. In den Orchestern der „goldenen Stadt“ Prag bündelt sich der Glanz böhmischer Musikkultur: ein sonorer, runder und warmer Klang, sowie herzhafte, erzmusikantische Vitalität. Zusammen mit der Tschechischen Philharmonie sind vor allem die vor 80 Jahren gegründeten Prager Symphoniker weltweite Botschafter dieser Orchestertradition. Unter Leitung des Österreichers Christian Arming stehen Werke von Smetana, Dvorák und Janácek, soiwie Rachmaninows Paganini-Rhapsodie (Solist: Boris Giltburg) auf dem Programm.

Zum Saisonabschluss am 21. Mai kommen die Geigerin Julia Fischer und das Orchester des Nationaltheaters Prag nach Regensburg. Mit erst 30 Jahren steht die Münchnerin schon an der Weltspitze und ist auf den wichtigsten Podien der Welt zu Gast: Bei  den Salzburger Osterfestspielen mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle, bei den Wiener Philharmonikern, oder 2014 bei einer Tournee in alle wichtigen Städte der USA von New York bis San Francisco. Zwei-mal erhielt sie den Echo-Klassik als „Ins-trumentalistin des Jahres” und wurde in Cannes mit dem MIDEM Classical Award ausgezeichnet. (Dvorák: Violinkonzert, Beethoven: 3. Leonorenouvertüre und 7. Sinfonie)

 

pm