Nach Notruf: Großeinsatz an Albert-Schweitzer-Realschule – Fehlalarm

Nachdem eine Notrufanlage ausgelöst wurde, lief heute in Regensburg ein Großeinsatz der Polizei. Wie ein Polizeisprecher bestätigte, wurden mehrere Streifen in die Regensburger Isarstraße geschickt. Dort sollte man klären, ob tatsächlich ein Notfall vorliegt. Wie ein Polizeisprecher vor Ort bestätigte, hat es sich aber um einen Fehlalarm gehandelt.

Karte: In der Regensburger Isarstraße lief heute ein Polizeieinsatz

 

Augenzeugen haben gegen 11:00 Uhr gegenüber TVA berichtet, dass sich viele Polizeiautos im Bereich der Schule befinden. Auch an einer nahegelegenen Baustelle sollen die Arbeiten eingestellt worden sein.

 

 

 

 

Polizeisprecher: Es war ein Fehlalarm

Video: Polizeisprecher Albert Brück erklärt den Einsatz in Regensburg.

Einsatzbericht der Polizei

Heute, Donnerstag, 17.11.2016, gegen 11:20 Uhr löste ein schulinternes Alarmsystem an der Albert-Schweitzer-Realschule in der Isarstraße aus noch ungeklärter Ursache aus. Dies führte zu einem Notruf an die Polizei und in der Folge zu einem Großeinsatz von Polizei- und Rettungskräften sowie Feuerwehr auf dem Schulareal. Die Überprüfungen zeigten, dass ein Fehlalarm vorlag.

Gegen 11:20 Uhr meldete die Schule der Polizei die Alarmauslösung im Bereich der Turnhalle. Daraufhin beorderte die Einsatzzentrale der Polizei umgehend über 20 Streifenwägen zum Einsatzort.

Es folgten Absperrmaßnahmen und Überprüfungen auf dem Schulareal, die schnell zu dem Ergebnis führten, dass ein Fehlalarm zu Grunde liegt. Es gab nach derzeitigen Kenntnisstand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahrensituation auf dem Schulgelände. So konnte auch sehr schnell Entwarnung gegeben werden. Der Großteil der polizeilichen Einsatzkräfte rückte wieder ab.

Zeitgleich entwickelte sich ein Großeinsatz für Rettungsdienste und die Feuerwehr. Vereinzelt wurden Schülerinnen und Schüler wegen Panik-Symptomen vor Ort behandelt.

Bewährt hat sich einmal mehr das vorhandene Krisenmanagement an den Schulen. Mit großer Umsicht und Ruhe sorgten die Lehrkräfte für einen sicheren Aufenthalt der Schülerinnen und Schüler bis zur Entwarnung. Diese konnte gegen 12:35 Uhr gegeben werden, nachdem durch Polizeikräfte das Schulgebäude überprüft war. Durch die Schule wurde umgehend auch für eine fachmännische Betreuung der Schülerinnen und Schüler gesorgt. Auf ein vorgezogenes Schulende wird nach Auskunft der Schule verzichtet.

Warum es zu der Alarmauslösung kam, kann derzeit nicht gesagt werden. Die Abklärungen hierzu werden durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Regensburg Nord, der auch die Einsatzleitung oblag, durchgeführt.

MF/RH