Geschäftsführer der Bayern-Ei bleibt in Haft

Im Skandal um salmonellenverseuchte Eier aus Aiterhofen bleibt der ehemalige Geschäftsführer der Firma Bayern-Ei weiter in Untersuchungshaft. Der Grund: Die Haftbeschwerde des 44-Jährigen wurde abgewiesen. Es  bestehe Flucht- und Verdunklungsgefahr. Der ehemalige Geschäftsführer kann die Entscheidung des Landgerichts Regensburg jetzt vor dem Oberlandgericht Nürnberg anfechten. Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, von März bis Dezember 2014 die fortlaufende Auslieferung von Eiern unter der Qualitätsbezeichnung Güteklasse A veranlasst zu haben, obwohl in den Produktionsstätten immer wieder Kontaminationen mit Salmonellen nachgewiesen worden waren. In Folge des Verzehrs sollen in Österreich 78 Personen an Infektionen mit Salmonellen erkrankt sein,  in einem Fall mit tödlichem Verlauf.