Mann sticht Bekannten in Furth im Wald nieder – Polizei findet nur noch Leiche

In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages entdeckten Beamte der Polizeiinspektion Furth im Wald einen toten Mann in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses, der mehrere Stichverletzungen aufwies.

Tatwaffe war vermutlich ein Küchenmesser

Gegen 05.45 Uhr, wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz von der Integrierten Leitstelle Regensburg davon in Kenntnis gesetzt, dass in einer Wohnung im Stadtgebiet Furth im Wald eine tote Person liege. Die kurz darauf eintreffenden Beamten fanden in der genannten Wohnung zwei Männer. Bei einem der beiden, einem 41-Jährigen, konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen. Der zweite Mann, ein 26-Jähriger, der Schnittverletzungen aufwies, steht unter dringendem Tatverdacht, seinem Bekannten mit einem Küchenmesser tödliche Verletzungen beigebracht zu haben. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.

Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert

Gegenüber der Polizei bzw. dem Haftrichter äußerte er sich nicht zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen. Der Leichnam wurde heute im Institut für Rechtsmedizin der Universität Nürnberg/Erlangen obduziert. Lt. vorläufigem Obduktionsergebnis verstarb das Opfer aufgrund von Stichverletzungen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde der Beschuldigte heute dem Haftrichter beim Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Totschlags.  Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die genauen Hintergründe der Tat liegen bislang im Dunklen. Die Staatsanwaltschaft Regensburg und das Kommissariat 1 der Kripo Regensburg haben die weiteren Ermittlungen übernommen. Bei Vorliegen weiterer Erkenntnisse wird nachberichtet.