Komplizierte Ermittlungen nach tödlichem Schuss aus Jagdgewehr

Knapp vier Wochen nach dem tödlichen Schuss aus einem Jagdgewehr in Nittenau (Landkreis Schwandorf) auf den Beifahrer in einem Auto dauern die Ermittlungen an. Das Schussgutachten der Sachverständigen des Landeskriminalamtes liege noch nicht vor, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Es sei auch nicht abzusehen, wann es ein Ergebnis gibt. Fest steht bislang, dass das tödliche Projektil aus einem Jagdgewehr stammt.

Nach dem Unglück, bei dem am 12. August ein 47-jähriger Mann durch die Scheibe eines Autos von einem Projektil getroffen und getötet worden war, hatten die Ermittler mehrere Gewehre von Jägern sichergestellt. Die Gruppe war zu diesem Zeitpunkt in der Nähe auf einer Drückjagd in einem Feld unterwegs. Ob das Projektil aus einer der sichergestellten Waffen kommt beziehungsweise aus welcher der Waffen es stammt, soll das Gutachten klären.

dpa/MF