Kirchroth: Unfälle sorgten für Behinderungen

Gleich zwei Unfälle, die zu nicht unerheblichen Verkehrsbehinderungen geführt haben, meldet die Autobahnpolizeistation Straubing/Kirchroth:
In der Nacht von Montag auf Dienstag, gegen 01.10 Uhr, befuhr ein 39 jähriger Mann aus dem Landkreis Regensburg mit seinem Lkw samt Anhänger die A 3 in Richtung Regensburg. Rund fünf Kilometer nach der Anschlussstelle Kirchroth fuhr der Kraftfahrer seinen Hängerzug vermutlich aus Unachtsamkeit in die Mittelschutzbeplankung der linken Fahrspur. Hier schrammte er an rund 100 m Schutzbeplankung entlang und blieb schließlich auf der linken Fahrspur beschädigt liegen. Erdreich und Steine wurden auf beide Fahrbahnen der Autobahn geschleudert.
Die Fahrbahn in Richtung Regensburg musste bis zur vollständigen Bergung des Lkw samt Anhänger durch ein regionales Bergeunternehmen in Fahrtrichtung Regensburg halbseitig gesperrt werden. Die Absicherung, Reinigung und Verkehrslenkung an der Unfallstelle übernahm die Autobahnmeisterei Kirchroth. Gegen 06.30 Uhr konnten die betroffenen Fahrspuren für den Verkehr wieder frei gegeben werden. Am Lkw und an den Einrichtungen der Autobahn entstand Sachschaden von ca. 100.000 EUR. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt.
Wenige Stunden vorher hatte bereits ein Unfall auf der A3 für Stau gesorgt:
Gegen 17.15 Uhr befuhr ein 68 jähriger Mann aus den Niederlanden mit seinem Wohnwagengespann die A 3 in Fahrtrichtung Passau. Etwa 3 Kilometer nach der Anschlussstelle Wörth/Ost verlor er die Kontrolle über seinen Pkw Nissan samt Wohnanhänger.  Die Fahrzeuge gerieten ins Schleudern, der Pkw prallte mit der Front gegen die Außenschutzplanke, das Gespann drehte sich um die eigene Achse und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der Wohnanhänger der Marke Caravellair kippte um und wurde total beschädigt. Bis zur vollständigen Bergung der Fahrzeuge durch ein örtliches Abschleppunternehmen mussten die beiden Fahrspuren der BAB komplett gesperrt werden.
Der Verkehr wurde auf dem Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es bildete sich zeitweise ein Rückstau von ca. 10 km ab der Unfallstelle – nicht zuletzt verursacht durch „neugierige“ Verkehrsteilnehmer. Die Feuerwehr aus Wörth an der Donau sicherte die Unfallstelle mit zahlreichen Einsatzkräften ab. Der Unfallfahrer und seine Ehefrau blieben unverletzt, der entstandene Sachschaden wird mit ca. 5.000 EUR beziffert.
Polizeimeldung/MF