Hochwasser hat auch Straubing fest im Griff

Nach einer Koordinierungsbesprechung im Einsatzzentrum Straubing am heutigen Sonntag um 16.00 Uhr mit Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Vertretern des Amtes für Katastrophenschutz, des Tiefbauamtes, der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks ist aktuell folgende Information veranlasst.

 Nach den anhaltenden Regenfällen der letzten Tage hat der Pegelstand für Straubing aktuell eine Höhe von 615 cm (Stand 16.00 Uhr) erreicht. Die städtischen Betriebe haben die neuralgischen Punkte mittlerweile versorgt. An der Aitrach und am Allachbach sind die Dammbalkenverschlüsse angebracht, der Fußweg am Herzogschloss ist gesperrt, ebenso wie zahlreiche Uferwege und Deichhinterwege. Mit der Sandfüllmaschine werden im Bauhof derzeit Sandsäcke gefüllt, die ab morgen um 07.00 Uhr für betroffene Bürger zur Verfügung gestellt werden. Abgeholt werden können diese am Bauhof, am Michaelsweg, am Schanzlweg und in der Stockergasse.

Für die Absicherung der überschwemmungsgefährdeten Bereiche an der Ittlinger Straße im Bereich Königshof/Michaelsweg sowie am Schanzlweg werden aktuell Schutzmaßnahmen koordiniert.

 Die Feuerwehr Straubing beginnt ab 17.00 Uhr mit den Dammwachen, ab diesem Zeitpunkt regelmäßig alle vier Stunden.

Die betroffenen Bürger, deren Keller aufgrund eines Kanalrückstaus überschwemmt werden, werden gebeten, nicht die Feuerwehr zu alarmieren. Wie bereits bei Hochwasserereignissen der letzten Jahre hingewiesen, ist ein Freipumpen nicht zielführend, da bei überfülltem Kanal das Wasser unverzüglich wieder in den Keller zurückdringt. Dies gilt nicht, falls die Keller über Fenster und Schächte überflutet werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass am Montagmorgen Pegelstände vergleichbar mit dem Hochwasser von Januar 2011 erreicht werden sollen.