Hahnbach: Tödlicher Unfall

Das Polizeipräsidium Oberpfalz berichtet von einem tödlichen Unfall im Landkreis Amberg Sulzbach. Wie zuvor die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg mitteilte, ist am späten Montagabend (27.5.) ein Autofahrer gegen eine Wand gefahren. Das Fahrzeug ging in Flammen auf, für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Weitere Personen sollen laut Polizei nicht beteiligt gewesen sein. Insgesamt ist ein Sachschaden von mindestens 300.000 Euro entstanden. Wohl auch deshalb, weil durch den Unfall und das folgende Feuer noch ein Dachstuhl in Brand geraten war.

Der Polizeibericht:

Zur Unfallzeit gegen 23.18 Uhr war der Fahrer eines Geländewagens der Marke BMW auf der Bundesstraße 14 aus Richtung Gebenbach kommend in Richtung Hahnbach unterwegs. Nach Durchfahren einer leichten Linkskurve am Ortseingang des Marktes prallte das Fahrzeug mit großer Wucht gegen die rechte Wand des Torhauses am Amberger Tor.

Nach dem Aufprall ging der Wagen sofort in Flammen auf, brennende Betriebstoffspritzer gelangten auch an die Dachhaut des Torbaus und setzten den Dachstuhl ebenfalls in Brand.

Trotz schnellen Handelns des Rettungsdienstes und der Feuerwehren aus Hahnbach und Sulzbach-Rosenberg kam für den Fahrzeugführer jede Hilfe zu spät.

An der Unfallstelle zeugte ein weites Trümmerfeld von der Wucht des Aufpralls. In der Hauptstraße am Straßenrand geparkte Fahrzeuge wurden durch umherfliegende Fahrzeugteile des Geländewagens beschädigt.

In die Unfallermittlungen bezog die Polizei unverzüglich auch die Staatsanwaltschaft Amberg ein. Wie bei solch schweren Verkehrsunfällen üblich, beauftragte die diensthabende Juristin einen Unfallanalytiker mit der Ursachenforschung. Fahrzeug und Leichnam wurden zu diesem Zweck sichergestellt. Zur Unfallaufnahme waren auch mehrere Patrouillen der Militärpolizei Vilseck vor Ort.

Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gesamtsachschaden dieses Unfallgeschehens auf mindestens 300.000 Euro.

Die Bundesstraße 14 wird nach Abschluss der Unfallaufnahme im Ortskern des Marktes zunächst gesperrt bleiben müssen, weil die beschädigte Dachhaut ein sicheres Durchfahren des Torbogens nicht zulässt. Eine Umleitung ist eingerichtet.

Noch am Abend machte sich auch Erster Bürgermeister Bernhard Lindner vor Ort ein Bild vom Schadensausmaß und koordinierte zusammen mit dem gemeindlichen Bauhof die anstehenden Umleitungsmaßnahmen.

Polizeimeldung/MF