Größter Getreideerfassungsbetrieb der BayWa in Regensburg-Ost eröffnet – Feier wegen Flutkatastrophe abgesagt

Mit einer Gesamtinvestition von 14 Mio. Euro hat die BayWa in Regensburg am Osthafen ihren bisher größten Getreideerfassungs- und Umschlagstandort gebaut. Die Investition ist eine Erweiterung und Modernisierung des bisherigen Standorts Regensburg-Osthafen. Heute eröffnete die BayWa AG den erweiterten Standort. Die anschließend geplante Feier wurde allerdings wegen der Hochwasserkatastrophe in Ostbayern abgesagt. Klaus Josef Lutz, der nur eine kurze Ansprache hielt, kündigte eine BayWa-Spende in Höhe von 100 000 Euro an, die die in den bayerischen Regionen vom Hochwasser geschädigten Landwirte unterstützen soll. Die Spende erhält die Stiftung „Land und Leben“ des Bayerischen Bauernverbandes zur Weitergabe.

 

Mit der Erweiterung des Standortes Regensburg wird er zum Drehkreuz in Bayern für Getreide nach Europa und die ganze Welt. Da deutsches Getreide in ganz Europa nachgefragt wird, benötigt die Branche zentrale, effiziente Standorte mit guter Anbindung zu Land und zu Wasser. Die BayWa in Regensburg befindet sich hier an der Schnittstelle zu fast allen Teilnehmern der agrarischen Wertschöpfungskette.

Die BayWa ist damit von allen Struktur- und Marktveränderungen unmittelbar betroffen, gleichzeitig aber auch aktiver Mitgestalter dieser Veränderungen. Regensburg Ost ist für die BayWa ein wichtiger Zukunftsstandort.

Mit der Investition kommt die BayWa auch dem Kundenwunsch nach höherer Leistungskraft nach. Angesichts immer größer werdender Betriebe in der Landwirtschaft müssen auch die Erfassungsbetriebe eine hohe Umschlagskraft aufweisen.

Mit der Erweiterung steht den Landwirten und Kunden aus Regensburg und der Umgebung bei der BayWa jetzt ein Getreidelagerraum mit 70.000 Tonnen Fassungsvermögen zur Verfügung. Bisher umfasste die Lagerkapazität 20.000 Tonnen. Die Getreideannahme ist mit einer Gesamtkapazität von 500 Tonnen pro Stunde ausgestattet (bislang 150 Tonnen) und die Trocknerleistung bei Nassmais hat sich von 800 Tonnen pro Tag auf 1.600 Tonnen pro Tag verdoppelt.

Außerdem wurde die Schiffsverladung erneuert, und es können nun 550 Tonnen Getreide pro Stunde verladen werden. Regensburg Osthafen ist ab jetzt der leistungsstärkste Erfassungs- und Umschlagbetrieb in Bayern für Getreide und Ölsaaten.

PM