Geigant: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Die Polizeistation Waldmünchen berichtet von einem schweren Unfall im Landkreis Cham. Dabei ist ein 26 Jahre alter Motorradfahrer zwischen Geigant und Waldmünchen lebensgefährlich verletzt worden. Ein Beifahrer erlitt schwere Verletzungen. Zu dem Unfall war es laut Polizeibericht gekommen, weil eine Autofahrerin den entgegenkommenden Motorradfahrer beim Linksabbiegen offenbar übersehen hatte. Der Entgegenkommende prallte gegen die Beifahrerseite des Autos, wurde über das Fahrzeug geschleudert und prallte gegen ein weiteres Auto.

Die Unfallstelle war für mehrere Stunden gesperrt. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen.

Der Polizeibericht

Am Samstag, den 08.08.2020, gegen 15:20 Uhr, befuhr eine 32 Jahre alte Opel-Fahrerin mit ihrem 64-jährigen Beifahrer die Staatsstraße 2146 von Geigant kommend in Richtung Waldmünchen. Zur selben Zeit fuhr ein 26-jähriger Motorradfahrer in entgegenkommende Richtung. Offenbar übersah die Frau den Motorradfahrer an der Einmündung zur Kreisstraße 39 und bog nach links in diese ab, wodurch es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen kam. Hierdurch wurde der Motorradfahrer über den Pkw geschleudert und prallte gegen die Fahrzeugseite eines hinter dem Opel fahrenden VWs.

Der Motorradfahrer wurde hierdurch lebensgefährlich verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der 64 Jahre alte Beifahrer im Opel wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde schwer verletzt. Die 32-jährige Frau erlitt einen Schock. Beide wurden mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus Cham transportiert. Der VW-Fahrer blieb unverletzt.

Am Motorrad und am Opel entstanden Totalschäden. Der VW wurde leicht beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 20.000 Euro.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Gutachter durch die Staatsanwaltschaft Regensburg hinzugezogen. Das Motorrad und der Opel wurden hierzu sichergestellt.

Die Angehörigen des Motorradfahrers wurden durch ein Kriseninterventionsteam betreut.

Die Unfallstelle musste für viereinhalb Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr unter Leitung von KBI Auerbeck übernahm die Verkehrslenkung sowie die Reinigungsarbeiten.

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