Furth im Wald: Positive Polizeibilanz nach Drachenstich

Die Polizei in Furth im Wald zieht nach dem traditionsreichen Further Drachenstich und dem Mittelalterlager Cave Gladium positive Bilanz. Lediglich zwei Körperverletzungen stehen zu Buche, dagegen zahlreiche „Knöllchen“, da Halte- und Parkverbote laut Polizei einfach ignoriert wurden.

Der ausführliche Polizeibericht aus Furth im Wald:

Erneut beinahe störungsfrei verlief die Festwoche um den Drachenstich und das Mittelalterlager ‚Cave Gladium‘ für die Further Polizei auch 2018. „Insgesamt sind wir mit dem Verlauf der Festwoche bei der großen Anzahl der Besucher aus polizeilicher Sicht sehr zufrieden.“, fasste der stellvertretende Leiter der PI Furth im Wald, EPHK Ludwig Kreitl, zusammen.

In diesem Jahr musste die Polizei einen alkoholisierten Italiener aus dem Verkehr ziehen, der mit mehr als 0,5 Promille unterwegs war und deshalb neben einem Bußgeldbescheid mit einem einmonatigen Fahrverbot in Deutschland rechnen muss. In einem weiteren Fall wurde eine Trunkenheitsfahrt verhindert und dem alkoholisierten Mofafahrer die Schlüssel abgenommen. Weitere Trunkenheitsfahrten wurden trotz der groß angelegten Alkoholkontrollen in den beiden Freinächten nicht verzeichnet. Meist saß die nüchterne Frau am Steuer.

Vor dem historischen Festzug mussten ein behindernd im Aufstellungsbereich oder Festzugweg geparktes Auto mit französischer Zulassung abgeschleppt werden. Während der Festwoche verteilten die Beamten auch heuer wieder zahlreiche Knöllchen, da Halte- oder Parkverbote schlichtweg ignoriert werden, obwohl genügend zusätzliche Parkplätze, allerdings kostenpflichtig, ausgewiesen waren.

Aktenkundig wurden insgesamt -2- Körperverletzungen, die sich während der Festwoche in der Kötztinger und der Eschlkamer Straße zugetragen hatten. Ein Betrunkener schupste einen anderen jungen Mann, so dass dieser mit dem Kopf gegen ein vorbeifahrendes Auto stürzte. Er wurde lediglich leicht verletzt. Ein 17-Jähriger rauchte eine Kräutermischung und musste mit Schwindel und Übelkeit ins Krankhaus verbracht werden.

Einer männlichen Servicekraft wurde nach Feierabend in einem unbeobachteten Augenblick in einer Disco das Handy aus der Bedienungstasche entwendet. Einer jungen Frau wurde zu Beginn des Mittelalterlagers ihr Handy in einem unbeobachteten Augenblick aus der Tasche gestohlen.

Unbekannte Schmierfinken verunstalteten die Außenfassade der Krypta und einen Verteilerkasten der Deutschen Telekom AG am Bayplatz mit schwarzer Farbe. Weiterhin wurde die Ampelanlage an der Auffahrt zur B 20/Furth-Mitte mutwillig von einem unbekannten Täter beschädigt. Ein stark betrunkener Further schlug mit einem Granitstein die Schaufensterscheibe eines Kiosks an der Ecke Von-Müller-Straße/Josef-Heigl-Straße ein, um an dort ausgestellte Bierflaschen zu gelangen.

Dem Großteil der Festbesucher und den Besuchern des ‚Cave Gladium‘ stellt die Further Polizei wieder ein hervorragendes Zeugnis aus. Es wurde friedlich gefeiert, ohne dass übermäßige Aggressionen im Spiel waren. „Dass einige Besucher leider infolge ihres übermäßigem Alkoholkonsums auffallen und polizeiliche oder Rettungseinsätze bedingen, liegt bei einem Fest dieser Größenordnung in der Natur der Sache und ist wohl nie ganz zu verhindern“, so der stellvertretende Further Polizeichef abschließend.

 

Mehr zum Further Drachenstich:

 

Das Cave Gladium:

PM/MF