Furth im Wald: Bundespolizei beschlagnahmt wieder gefährliche Böller

Über 4,3 Kilogramm oder 274 Stück verbotene Feuerwerkskörper haben Fahnder der Bundespolizei in den frühen Nachmittagsstunden an Heiligabend sichergestellt.
Zwei junge Männer im Alter von 29 und 31 Jahren hatten die brisante Ware von einem Ausflug aus Tschechien mitgebracht. Allein dem Beifahrer, ein 31-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Kelheim, konnten über 230 Stück der verbotenen Feuerwerkskörper zugeordnet werden, darunter auch 12 Kugelbomben und zwei Feuerwerksbatterien mit jeweils 58 Schuss. Der Fahrer des Pkw, ein ebenfalls im Landkreis Kelheim wohnhafter 29-jähriger Deutscher, führte 40 Böller vom Typ „La Bomba“ mit.

Da keiner der Knallkörper über das in Deutschland vorgeschriebene amtliche Prüfzeichen der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) noch über eine nach geltenden EU-Richtlinien vorgesehene CE-Kennzeichnung verfügte, stellten die Bundespolizisten die verbotene und gefährliche Pyrotechnik sicher.

In ihrer Vernehmung gaben die beiden lediglich an, nicht gewusst zu haben, dass diese Böller in Deutschland verboten sind. Eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz bleibt den beiden Niederbayern trotzdem nicht erspart.

 

pm/mg