Feinstaub im Freistaat: Bayern mit düsterer Winter-Bilanz

Stark erhöhte Feinstaubwerte haben in den ersten beiden Monaten des Jahres für schlechte Luft in Bayerns Städten gesorgt. Gleich an vier Stationen im Freistaat wurde der Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft in den Wintermonaten Januar und Februar an mehr als 18 Tagen überschritten, wie das Landesamt für Umwelt am Mittwoch in Augsburg bilanzierte.

Trauriger Spitzenreiter war die Messstation an der Nürnberger Von-der-Tann-Straße, wo der Grenzwert gleich an 22 Tagen übertroffen wurde. Damit gab es dort in nur zwei Monaten bereits fast zwei Drittel der pro Jahr erlaubten 35 Überschreitungen. Nicht viel besser sah es in Würzburg (Stadtring Süd) und in München (Stachus) aus, wo der Grenzwert im Januar und Februar an 20 Tagen überschritten wurde. An der Messstation München (Landshuter Allee) wurde der Grenzwert an 19 Tagen übertroffen.

Die Überschreitung der Tages-Grenzwerte in ganz Bayern finden Sie hier. In Regensburg wurde die Grenze (Stand: 01.03) nur an 13 Tagen überschritten.


Video: Bereits am ersten Februar haben wir über das Thema berichtet.

dpa/MF