Eishockey: DEB begrüßt Bildung einer Arbeitsgruppe und fordert klare Definierung von Großveranstaltungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten haben gestern eine Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen beschlossen. Dieses gilt nun bis zum 31. Dezember. In der Fußball-Bundesliga finden Spiele bis Ende Oktober ohne Zuschauer statt. Eine Expertenkommission soll Lösungsansätze erarbeiten.

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat sich heute mit einer Pressemitteilung zu den gestrigen Entscheidungen geäußert. Er begrüßt die Entscheidung zur Bildung einer Arbeitsgruppe, fordert allerdings auch eine klare Definition von sportlichen Großveranstaltungen.

Hier die Pressemitteilung des Deutschen Eishockey-Bundes:

Der Deutsche Eishockey-Bund hat die politischen Entwicklungen aufmerksam verfolgt und die Entscheidung zum Thema sportliche Großveranstaltungen registriert. Wir begrüßen zunächst die Bildung einer Arbeitsgruppe, die sich in den kommenden beiden Monaten mit den Rahmenbedingungen zur Rückkehr der Zuschauer befasst. Von immenser Wichtigkeit wird es dabei sein, dass klar reguliert wird, wie sich kleine, mittlere und große Sportveranstaltungen definieren und auf dieser Basis eine klare Perspektive zu erarbeiten, die absolut dringend notwendig ist. Das ist für das Eishockey wie für andere Mannschaftssportarten ein essentieller Punkt. Wir sind bereit, neben den bereits bestehenden Hygienekonzepten, weiter unseren Beitrag zu leisten, damit spätestens November eine Zulassung von Fans wieder möglich ist.