Eine Woche vor der Eröffnung: Gartenschau in Tirschenreuth

In Tirschenreuth wurde für die Gartenschau eine neue Teichlandschaft angelegt, die an das historische Stadtzentrum vor dem Jahr 1810 erinnert: Nach 200 Jahren steht die alte Fischhofbrücke und die Fischhofinsel nicht mehr in der Wiese, sondern im Wasser. Zentrum ist der „Platz am See“. Er verbindet den neuen Stadtpark mit der Innenstadt, aber auch mit allen anderen Teilbereichen der Gartenschau.

Unter dem Motto „Grenzenlose Gartenschau öffnet am Mittwoch gleichzeitig mit Tirschenreuth die tschechische Stadt Eger ihre Pforten für eine Gartenschau. Bayerns Umweltminister wird die Schau in Tirschenreuth  eröffnen.  „Natur und Naturerlebnis enden eben nicht an den Ländergrenzen. Die grenzüberschreitende Gartenschau ist ein deutliches Signal, wie gut hier in der Region die bayerisch-tschechische Zusammenarbeit nicht nur funktioniert, sondern gelebt wird“, so Huber.

Die Gartenschau dauert bis zum 25. August . Tirschenreuth ist nach Amberg, Neumarkt in der Oberpfalz und Cham die vierte Gartenschau in der Oberpfalz.

6,5 Millionen Euro werden in die Gartenschau in  Tirschenreuth investiert. Das Umweltministerium unterstützt die Schau mit dem maximal-möglichen Förderbetrag von 1,6 Millionen Euro, die Europäische Union beteiligt sich mit insgesamt 1,5 Millionen. Die Stadt Tirschenreuth selbst trägt 3,5 Millionen Euro.

„Für Tirschenreuth ist das bestens angelegtes Geld mit einer hohen Öko-Rendite. Die Gartenschau bringt Natur pur nach Tirschenreuth: ein grünes Kleinod mit hohem Freizeit- und Erholungswert für die Menschen, neue Naturräume als Refugien der Artenvielfalt“, so Umweltminister Huber.

Umweltbildung ist zudem ein zentrales Element der Gartenschau. „Die oberpfälzische Natur und Artenvielfalt wird erlebbar. Wir wollen die Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, dafür begeistern. Ohne Kenntnis kein Verständnis“, unterstrich der Minister, „die Gartenschau wird zum Eldorado für Garten- und Naturliebhaber in der Oberpfalz.“

 

 

22.05.2013/pm/CB

 

Foto Quelle: Natur in Tirschenreuth 2013