Du bist, was du isst: Neue Sprechstunde für Ernährung bei den Barmherzigen Brüdern

Das Sprichwort „Man ist, was man isst“ bringt es wohl auf den Punkt: Essen ist mehr als reine Energie-Aufnahme. Denn unsere Ernährung beeinflusst auch unser Wohlbefinden. 

Deshalb bietet das Team des Zentrums für Ernährungsmedizin künftig eine spezielle Sprechstunde an. Das Angebot richtet sich an alle Interessierte mit Fragen oder Problemen rund um das Thema Ernährung. Menschen mit Übergewicht sowie Patienten mit einer rheumatischen Erkrankung oder einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung erfahren hier mehr über eine passgenaue Ernährung. Die Sprechstunde deckt ferner Fragen zu Mangelernährung, zum Beispiel infolge einer Krebserkrankung, bei Stoffwechselkrankheiten oder bei älteren Menschen ab.

Zwei Expertinnen hören zu

Gleich zwei Experten, eine ernährungsmedizinisch erfahrene Ärztin und eine Ernährungsberaterin, setzen sich mit der jeweiligen Fragestellung auseinander und geben Empfehlungen für das weitere Vorgehen ab.

Die Sprechstunde für Ernährungsmedizin findet ab Mai statt, die Kosten in Höhe von knapp 40 Euro müssen vom Patienten selbst getragen werden. Interessierte können sich ab sofort unter der Telefonnummer 0941 369-2269 oder per E-Mail an zentrum-ernaehrungsmedizin@barmherzige-regensburg.de anmelden.

© Stephanie Tschautscher

Zum Foto: Dr. Sarah Süß im Beratungsgespräch.

Was die Chefärztin dazu sagt

„Wenn Verdauung, Übergewicht oder Ernährungsprobleme infolge chronischer Krankheiten das Leben schwer machen, dann sollte man nicht zu lange warten und aktiv Hilfe suchen. Denn Störungen bei der Nahrungsaufnahme oder -verwertung können nicht nur zu Unwohlsein, sondern langfristig zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen“, erklärt Professor Dr. Ute Hoffmann, Chefärztin am Krankenhaus Barmherzige Brüder und Leiterin des Zentrums für Ernährungsmedizin. „Gleichzeitig wissen wir heute, wie wir Mangelerscheinungen vorbeugen und den Verlauf von Krankheiten durch die zielgerichtete Auswahl an Lebensmitteln positiv beeinflussen können.“

Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg