Domspatzen: Konzert in Pilsener Synagoge

Die Große Synagoge in Pilsen ist die zweitgrößte Synagoge Europas und die drittgrößte der Welt. Nach ihrer Wiedereröffnung im Jahr 1998 dient sie ihrem ursprünglichen Zweck und wird gleichzeitig als Ausstellungs- und Konzertsaal mit einer Kapazität von etwa 900 Plätzen genutzt. Diese waren am Donnerstag kurz vor 18 Uhr fast komplett besetzt. Die Regensburger Domspatzen waren offensichtlich ein starker Magnet für das Pilsener Publikum. Aber auch viele Persönlichkeiten des politischen und kulturellen Lebens beiderseits der Grenze wollten sich dieses außergewöhnliche Konzert nicht entgehen lassen.

Mit ihren 43 Knaben- und 24 Männerstimmen boten die Domspatzen ein abwechslungsreiches Konzert der Meisterklasse: Von älteren Gesängen über Volkslieder bis zu Terzetten aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ und einem japanischen Volkslied. In der Pause konnten die Zuhörerinnen und Zuhörer auch noch interessante Informationen über den ältesten Knabenchor der Welt erfahren, der auf eine über 1000-jährige Geschichte zurückblicken kann.

Der Regensburger Kulturreferent Klemens Unger zeigte sich nach dem Konzert begeistert: „Unsere Domspatzen haben heute einmal mehr bewiesen, warum sie zu den Aushängeschildern unserer Stadt gehören. Es war ein beeindruckendes Konzert an einem außergewöhnlichen Ort. Ich möchte mich bei allen Beteiligten bedanken, die das Musikereignis in der Kulturhauptstadt Pilsen ermöglicht haben.“

 

Das Konzert wurde im Rahmen des von der EU geförderten Projekts „regio2015“ durchgeführt und ist ein Geschenk der Stadt Regensburg an die Kulturhauptstadt 2015. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit diesem Konzert einen weiteren Meilenstein für unsere Städtepartnerschaft gesetzt haben“, so Unger weiter.

Fotos: Stadt Regensburg, Hana Bejlková

Pressemeldung/MF