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CSU beantragt Bürgerhaushalt für mehr Mitarbeit der Regensburger

250.000 Euro für die Bürger, das will die Regensburger CSU. Die Bürger sollen dann selbst entscheiden, was mit dem Geld passiert.

 

Die CSU Stadtratsfraktion hat die Einführung eines Bürgerhaushalts mit einem Jahresbudget von 250.000 € zum 01.01.2020 nach dem Muster der Stadt Schwandorf beantragt. Der CSU Fraktionsvorsitzende Dr. Josef Zimmermann betont: „Mit einem Bürgerhaushalt können die Bürgerinnen und Bürger eigene Schwerpunkte setzen. Das ist rundum eine tolle Sache.“

Über 70 Städte und Gemeinden haben bundesweit bislang einen Bürgerhaushalt eingeführt. Mit diesem sollen die Bürgerinnen und Bürger an der Planung von öffentlichen Ausgaben gezielt beteiligt werden, Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement sollen dadurch gestärkt werden.

Die CSU Stadträtin Bernadette Dechant betont: „Das Engagement von Regensburgerinnen und Regensburgern, die sich bereits jetzt aktiv einbringen, kann mit einem Bürgerhaushalt besser unterstützt und damit sichtbar gemacht werden. Das zumeist ehrenamtliche Engagement erfährt dadurch mehr Wertschätzung. Das ist eine tolle Möglichkeit Bürgerinnen und Bürger stärker in Entscheidungen einzubinden.“ Dadurch erhöht sich die Akzeptanz zu geplanten Maßnahmen. Neue Ideen und innovative Anregungen können schneller aufgegriffen werden.

Die CSU Fraktion erhofft sich von dem Bürgerhaushalt, dass es zu einem engeren Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Verwaltung kommt. In Krisenzeiten und schwierigen Situationen könnte eine gemeinsame Lösung schneller gefunden werden, die in der Bevölkerung mehr Akzeptanz erfährt. Alles in allem leistet die Stadt Regensburg mit dem Bürgerhaushalt einen wichtigen Beitrag gegen Politikverdrossenheit.

 

PM/EK