© Elena Bauer, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Regensburg

Corona-Krise: IG Metall Jugend Regensburg zeigt sich solidarisch

Die IG Metall Jugend Regensburg unterstützt mit zwei Geldspenden in Höhe von je 300 Euro gemeinnützige Organisationen vor Ort. Vergangene Woche durfte sich Ben Peter, Streetworker der Caritas, über die Spende freuen. Mit dem Geld wird er Menschen in Regensburgs Straßen unterstützen. Diese Woche nahm der Verein „Sea-Eye“ in Regensburg das Geld entgegen. Sea-Eye wurde 2015 gegründet und hat seitdem knapp 15.000 Menschenleben auf dem Mittelmeer gerettet.

„Solidarität ist in der aktuellen Situation wichtiger denn je.“, betont Elena Bauer Jugendsekretärin der IG Metall Regensburg. „Corona und die damit einhergehenden Regelungen, machen es vielen gemeinnützigen Organisationen nicht leicht. Entweder es fehlt an ehrenamtlicher Unterstützung oder finanzielle Ressourcen werden knapp.“

Beide Organisationen leisten unschätzbar wertvolle Arbeit für eine solidarische Gesellschaft. Sie zeigen, dass der Einsatz für Menschen in Not – egal welcher Herkunft oder Religion, Hautfarbe oder Sexualität – wichtig und notwendig ist.

„Jede und jeder von uns kennt die Herausforderungen, die Social Distancing mit sich bringt. Jede und jeder von uns kennt die Angst, sich mit Covid19 zu infizieren. Aber die Mehrheit der Regensburger_innen hat die Möglichkeit sich regelmäßig die Hände zu waschen oder einfach zuhause zu bleiben. Diese Möglichkeiten haben viele Menschen nicht.“, erläutert Jürgen Schönberger, Mitglied des Leitungsgremiums der IG Metall Jugend Regensburg. „Obdachlose und Geflüchtete fallen durch das Raster. Und genau aus diesem Grund haben wir die beiden Projekte ausgewählt.“

Spenden allein reicht nicht

Neben der Spendenaktion ist auch politisches Engagement relevant. Unter dem Hashtag #LeaveNooneBehind hat die Gewerkschaftsjugend des DGB einen offenen Brief an die Bundesminister Helge Braun, Heiko Maas und Horst Seehofer adressiert. Die konkrete Forderung dieses Schreibens: Es darf niemand vergessen werden. Sowohl in Deutschland, als auch international. Denn Solidarität darf keine Grenzen kennen. Weder die Nachbarschafts-, noch die Stadtgrenze. Weder die Landes-, noch die europäische Außengrenze.

Der Appell der jungen Metaller_innen: „Lasst uns zusammenhalten. Solidarität hier und überall!“

 

 

Pressemeldung IG Metall Regensburg

© Elena Bauer, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Regensburg
© Elena Bauer, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Regensburg