Corona in Bayern: Finanzierung der Mittagsbetreuung – Anträge ab sofort online

Freie und kommunale Träger der Mittagsbetreuungen in Bayern können ab sofort einen Antrag zur Förderung durch den Freistaat stellen. Mit einem Budget von 26 Millionen Euro unterstützt der Freistaat die Mittagsbetreuungen und entlastet damit die Eltern. Bereits gezahlte Beträge können so zurückgezahlt bzw. erlassen werden. 

Ab sofort können Fördermittel in Höhe von insgesamt 26 Millionen Euro auf Antrag an die freien und kommunalen Träger der Mittagsbetreuungen ausgezahlt werden. Unter www.km.bayern.de/mittagsbetreuung können die zweiseitigen Antragsformulare heruntergeladen werden.

Damit werden die Träger in die Lage versetzt, in den Monaten April, Mai und Juni auf Teilnehmerbeiträge der Eltern zu verzichten. Sie können bereits gezahlte Teilnehmerbeiträge rückerstatten beziehungsweise im Juni auf den Einzug der Teilnehmerbeiträge verzichten.

In der regulären Mittagsbetreuung werden pro Kind und Monat bis zu 68 Euro übernommen, in der verlängerten Mittagsbetreuung bis zu 110 Euro.

Kultusminister Michael Piazolo begrüßt die Entlastung der Familien durch das Förderprogramm: „Es war mir ein großes Anliegen, die Familien in Bayern in dieser schwierigen Situation zu entlasten. Viele Eltern müssen derzeit finanzielle Einschränkungen in Kauf nehmen. Mir war es wichtig, dass in dieser Situation nicht für Betreuungsangebote gezahlt wird, die gar nicht in Anspruch genommen werden können. Zugleich stabilisieren wir mit diesem Programm die freien Träger der Mittagsbetreuungen wie etwa Elterninitiativen oder Schulfördervereine. Viele dieser freien Träger wären zusammengebrochen, wenn Eltern ihre Kinder abgemeldet oder die Beiträge zurückgefordert hätten.“

Von dem Förderprogramm profitieren die Familien von knapp 90.000 Kindern, die derzeit in den Mittagsbetreuungen an bayerischen Grund- und Förderschulen betreut werden.

 

 

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus